Der Kürbis ist in unserer Küche das Stiefkind unter den Gemüsesorten! Ich habe es schon mit so einigen Sorten und Gerichten probiert, aber irgendwie kommen wir nicht so richtig miteinander klar. Einzig und allein als Suppe ist er sehr gerne bei uns gesehen. Ich möchte fast sagen, dass ich ihn in dieser Form liebe!
Weil ich heute auf der Veggieworld in Wiesbaden war und mir schon fast gedacht hatte, dass ich danach abends nicht noch kochen will, habe ich die heutige Suppe bereits gestern gekocht. Ein Wunder, dass sie bis heute überhaupt überlebt hat.
Zutaten
1/2 Hokkaido-Kürbis
4 mittelgroße Kartoffeln
1 Dose Kokosmilch
2 Knoblauchzehen
1 halbe Zwiebel
Salz, Pfeffer, Paprikapulver, Chili-Paprika-Gewürzmischung Zubereitung
Die Kerne aus dem Kürbis entfernen und den Kürbis in gleichmäßige Stücke schneiden. Kartoffeln schälen und ebenfalls gleichmäßig schneiden. Alles gemeinsam kochen.
Währenddessen die Zwiebel würfeln und den Knoblauch schälen und fein hacken.
Gemüse umfüllen, sobald es weich ist.
Im Topf Öl erhitzen und Zwiebeln und Knoblauch anbraten, bis die Zwiebeln glasig sind. Anschließend Kartoffeln und Kürbis zugeben und kurz mitbraten.
Kokosmilch zugeben und pürieren, bis eine cremige Suppe entstanden ist.
Mit Salz, Pfeffer und der Gewürzmischung abschmecken. Mit Paprikapulver dekorieren und servieren.
Kennt Ihr das, wenn ein Geruch an eine bestimmte Situation erinnert und Ihr euch geradezu in das Gefühl von damals hineinversetzen könnt? Ich habe das ganz oft und manchmal geht es mir mit Zahlen nicht anders! Die 10 erinnert mich z.B. an meinen 10ten Geburtstag, zu der ich meine erste Stereoanlage und ganz passend die Bravohits 10 bekommen habe! Die Lieder, die auf der CD waren, finde ich irgendwie schon ganz cool. Freaky, oder?
Auf die 10 komme ich natürlich nur, weil heute auch mein 10ter Vegan Wednesday ist. Der begann heute Morgen mit einem Smoothie aus 2 Orangen, 1 Apfel, einer Kiwi, 1 Banane, 1 Karotte, 1 Mandarine, ca 1/6 Ananas und Haferflocken. Für einen Morgen war das viel zu viel für mich, denn für so einen Smoothie brauche ich immer ziemlich lange und der Mann hat schon ganz ungeduldig gewartet, dass wir loskönnen, während ich mit den letzten Schlücken kämpfte. Den Rest gab es daher dann nach der Arbeit.
Momentan hab ich grad mal wieder so ein Phase, in der ich lieber einen Smoothie trinke, als die selbe Menge Obst zu kauen! Morgen wird der Tag daher wieder genauso starten!
Vorher!
Nachher!
Mein Mittagstisch war umgeben von unendlich viel Papier und Unterlagen - mein Glück, dass ich da noch ein Plätzchen für meinen Salat mit Erdnussdressing und die zwei Schnitten mit Tomatenaufstrich finden konnte.
Weil es mir das Dressing so sehr angetan hat, habe ich es für das Abendessen nochmal zusammengerührt! Daher wieder eine Mischung aus Kopf- und Feldsalat - dieses Mal in Kombination mit karamellisiertem Chicoree und Vollkornbratlingen aus dem Backofen. Leider hat mich davon nur der Salat richtig begeistert. Umso besser für den Mann, der dann meine Reste kriegen konnte!
Am Samstagmorgen klingelte mitten in der Nacht, nämlich bereits um 04:00 Uhr, der Wecker! Das letzte, und wohlgemerkt einzige Mal, dass ich soo früh aufgestanden bin, stand mir die Wanderung auf einen balinesischen Vulkan bevor und zur Belohnung gab es einen grandiosen Sonnenaufgang. Dieses Mal war die Belohnung zwar nur ein Wochenende in Hamburg, aber wer Hamburg kennt, weiß, dass sich das frühe Aufstehen dennoch gelohnt hat.
Und ich wäre nicht ich, wenn ich das Umsteigen am Hauptbahnhof Heidelberg nicht für ein veganes Testessen genutzt hätte. Dort gibt es bei Le Crobag nämlich neuerdings zwei vegan belegte Baguettes. Das Baguette Basilikum-Tofu-Tomate wurde so zu meinem Frühstück im Zug und es war echt lecker!
Ich muss ehrlich sagen, dass ich den Preis im ersten Moment ziemlich hoch fand. Der Blick auf die Menge an Tofu, die darauf zu finden sind, liesen das Gefühl fast verschwinden. Doch spätestens als sich ein Sättigungsgefühl einstellte und ich dennoch einige Bisse vor mir hatte wusste ich, dass der Preise vollkommen passt! Und ich wäre natürlich auch nicht ich, wenn ich nicht trotzdem aufgegessen hätte. Wir wollen ja schließlich kein schlechtes Wetter...
Zur Mittagszeit waren wir dann am Ziel angekommen und mit uns auch der nächste Hunger. Glücklicherweise war das ja nur ein kleines Problem. Schon garnicht im Schanzenviertel. Daher war unsere nächste Anlaufstelle das Hin & Veg. Die Auswahl dort ist relativ groß und beschränkt sich nicht nur auf die Küche eines Landes. Beides Merkmale von Imbissen, die oftmals nichts so richtig gut können. Hier ist das allerdings anders! Zumindest unsere Wahl löste Begeisterung bei uns aus und wurde keinenfalls nuraus Hunger reingetrieben!
Döner
Gyrosteller
Nach ein wenig Bummelei durch das Schanzenviertel und die hübschen kleinen Lädchen, einer Touri-Doppeldecker-Stadt-Rundfahrt, die ich in Kapstadt kennen- und lieben gelernt habe und die ich jedem nur ans Herz legen kann, der ein wenig Geschichte und Touristuff über eine Stadt erfahren will, Sightseeing und ein bisschen Shopping, musste die nächste Mahlzeit her. Also setzten wir uns in die U-Bahn und fuhren in Richtung Loving Hut. Ich hab ja schon oft von Loving Hut gehört, sowohl Gutes, als auch nicht so Gutes. Mal abgesehen von dem Hype um vegane Promis, die pausenlos über den restauranteigenen Bildschirm flimmern, kann ich auch nur Gutes berichten. Weil der Laden sehr gut besucht war und alle Gäste sehr dicht beieinander saßen, habe ich mir das Fotografieren verkniffen. Ich kann aber bezeugen, dass Kho To (südvietnamesische Spezialität aus Seitan, Tofu-Hack und Ananas, geschmort in Gewürzmarinade, mit Dufreis und Gemüse) und die Barbeque Grillspieße (gegrilltes Sojafleisch mit Ananas und Paprika, serviert mit gebratenem Reis und Erdnuss-Sauce) und Schokokuchen mit Sahne sehr schön angerichtet waren und noch besser geschmeckt haben. Daumen hoch!
Der nächste Morgen begann mit einer ganz großen Portion Glück. Ohne einen Tisch zu reservieren wollten wir unser Frühstück im Café Miller genießen - zeitgleich mit einem anderen Pärchen kamen wir dort an und der Herr war so freundlich, mir den Vortritt zu lassen. Damit waren wir zuerst drin und bekamen somit ein kleines, provisorisches Tischchen und einen Platz an der Fensterbank, die uns auch noch als Tisch diente. Das Pärchen musste leider leer ausgehen! Und das obwohl sie so nett waren mich vor zu lassen!
Das Café Miller ist kein veganes, ja nicht mal ein vegetarisches Restaurant. Die vegane Auswahl auf der Karte ist aber trotzdem sehr umfangreich. Mehrere Frühstücksvarianten, Sandwichs, warme Gerichte und nicht zuletzt eine gute Auswahl in der Kuchenvitrine ließen mein Herz höher schlagen.
Scrambled Tofu mit Tomate und Sonnenblumenkerne, dazu Toast
Das süße Frühstück (leider nicht wie in der Karte beschrieben, aber ausreichend!)
'Vegan Klassik'
Wheaty und 'Eier'salat
Sieht alles superlecker aus, oder? Das war es auch! Allerdings hätte ich es schön gefunden darauf hingewiesen zu werden, wenn die Dinge, anders sind als in der Karte angekündigt. Das hat das Frühstückserlebnis im Café Miller aber nicht weniger toll gemacht!
Nach dem langen Frühstück (das man übrigens bis 18:00 Uhr bestellen kann) ging es weiter zu den Landungsbrücken, einem anschließenden Spaziergang durch den Elbtunnel und durch die Speicherstadt und zu einem Besuch im Miniaturwunderland um das Kind im Mann glücklich zu machen! Der Mann war glücklich und auch ich fand es sehr schön dort und die nachgebauten Städte und Landschaften wirklich faszinierend!
Weil gerade nach so vielen Unternehmungen der Hunger eher schnell wiederkommt und wir auch für die Heimfahrt gewappnet sein wollten, gab es zum Abschluss noch eine Curryvurst und Pommes bei Schmitt Foxy Food, das praktischerweise nur ein paar Meter von unserem Hostel entfernt war.
Der richtige Abschluss folgte dann im Zug: für die Heimfahrt haben wir uns nämlich mit saftigem Möhrenkuchen und einer Nussecke im Café Miller eingedeckt. Beides unglaublich gut! Ich glaube fast, dass die beiden Herren, mit denen wir uns das Abteil geteilt haben, ein wenig sehr neidisch waren.
Übernachtet haben wir übrigens im Hostel Superbude - zum Thema veganen Essen gibt es zwar nichts zu berichten, aber weil es dort so toll war, möchte ich es Euch trotzdem empfehlen! Die Einrichtung und die Lage waren grandios, die Gäste waren alterstechnisch bunt gemischt und die Atmosphäre war einfach toll! Wir übernachten immer sehr gerne in Hostels, weil die Zimmer und das ganze drumherum meistens einfach viel individueller und cooler sind als in einem Hotel! Also lasst Euch nicht abschrecken, wenn das Hostel genauso viel kostet wie ein Hotel und nicht mit der selben Anzahl an Sternen aufwarten kann - es lohnt sich fast immer trotzdem!
Fast, aber nur fast, hätte ich den Vegan Wednesday diese Woche am liebsten aus dem Kalender gestrichen. Wäre da nicht die grandiose Kürbiscremesuppe am Abend gewesen! Der Rest des Tages startete damit, dass ich mein Mittagessen zu Hause vergessen hatte und mich somit von 1,5 Äpfeln, 2 Mandarinen und einer Brezel durch den Arbeitstag gerettet habe, und er wurde bis zur besagten Kürbiscremesuppe leider nicht besser.
Da weder das Obst noch die Brezel sonderlich aufregend waren, belasse ich es auch schon wieder dabei und wünsche Euch einen schönen Abend! Ich verbringe den mit einem Live-Konzert von Sophie Hunger und spätestens damit sind die Strapazen des gestrigen Tages wieder vergessen ♥
Am Freitagabend waren wir zu Besuch bei sehr guten Freunden, bei denen ich essenstechnisch immer total verwöhnt werde. Sie ist selbst Vegetarierin und interessiert sich auch für Veganismus und er isst zwar weiterhin Fleisch, zieht aber total mit und probiert auch alles aus. Jedes einzelne Mal, wenn ich zu Besuch bin, fühle ich mich einfach vollkommen willkommen und das ist wirklich ein wunderbares Gefühl. So auch am vergangenen Freitag.
Sojafrikadellen
Sojafrikadellen mit Dip
Quasi als Zwischenmahlzeit gab es ein paar Artikel aus einer älteren Ökotest-Ausgabe - dieser Überschrift kann ich nur zustimmen!
Am Samstagnachmittag waren wir auf einem Geburtstag eingeladen und während die anderen Boeuf Stroganoff bekamen, gab es für mich eine sehr leckere asiatische Gemüsepfanne.
Weil Wochenenden immer so schnell vorbeigehen, war auch schon bald wieder Sonntag - und weil es in der Heimat am Wochenende geschneit hatte, war ein Schneespaziergang unumgänglich.
Dass es hier quasi ein total makeover gab ist kaum zu übersehen. Der Hintergrund war mir inzwischen irgendwie zu verspielt, die Schriftart gefiel mir nicht mehr - da musste Geradlinigkeit her und die hab ich jetzt.
Doch auch inhaltlich soll es eine kleine Änderung geben: Infos zu veganen Locations und was sonst noch so veganes passiert wird es weiterhin geben, aber nun möchte ich mich noch etwas mehr auf die Fotos konzentrieren.
Sicherlich bin ich keine Spitzenfotografin, die Fotografie liegt mir aber doch sehr am Herzen und das möchte ich einfach mehr leben. Sowieso soll mehr Kreativität in meinem Leben Einzug halten und dazu ist der Griff zur Kamera der einfachste Schritt. Wir werden sehen, was sich daraus entwickelt. Ich hoffe es gefällt Euch genauso gut wie mir und Ihr bleibt mir erhalten.
Einen veganen Käse zu probieren, der mir richtig, richtig gut schmeckt: Pural Vegi-Cheezly Mozzarella Style. Während dem Kauen hatte ich das Gefühl gleich mehrere Geschmackserlebnisse zu haben. Sogar pur hat er super geschmeckt, gerieben zu Linguine war er top und ich freue mich heute schon auf mein morgiges Frühstücksbrötchen.
Wochenendpläne?
Die Laugenbrötchen-Back-Aktion von letzten Sonntag wiederholen. Wenn diese dann etwas besser gelingen als beim ersten Versuch, gibts auch ein Foto für Euch. Und die restliche Zeit werde ich mich hinter meine Bücher klemmen müssen, weil in vier Wochen eine Prüfung auf mich wartet.
Salat mit allem was ich finden konnte und selbstgepflanzter Kresse.
Linguine mit Paprika und Aubergine in Sahnesoße und dem besagten Cheezly Mozzarella.
...and the feeling's right! So auch gestern im Vapiano in Karlsruhe. Dort habe ich mich mit drei Freundinnen verabredet um unsere Bäuche mit leckerem Essen zu füllen, zu quatschen und einfach eine schöne Zeit zu haben. Und genau so kam es auch! Der Tisch wurde schon vor Kurzem reserviert, sodass wir auch wirklich keine Probleme haben würden einen Platz zu finden, denn das ist bei dem großen Andrang in den Restaurants manchmal echt schwierig, und natürlich auch, damit für uns jeweils eine der Goodie Bags und weitere Gimmicks reserviert wurden. Eines dieser Gimmicks war das Crème-Brûlée-Eis, das als Dessert serviert wurde und das ich ja dann auch gleich innerlich schon wieder von der Liste streichen konnte. Also habe ich meinen ganzen Mut zusammen genommen und gefragt ob ich dafür nicht eine Vorspeise bekommen könnte (die gibt es nämlich wohl an manchen Ladies-Night-Abenden statt dem Nachtisch). Der Kellner war supernett, hat sich total bemüht und mir meinen Sonderwunsch erfüllt. Ganz genau so, wie man es sich bei einem guten Service und in einer tollen Location eben wünscht. Also bekam ich statt meinem Eis einfach zwei leckere Bruschetta und war wiedermal rundum zufrieden. Als Hauptspeise folgte eine Pizza Verdura ohne Käse und auch die war wie immer richtig fein. Volltreffer würde ich sagen!
Wenn man von Kichererbsen wirklich so viel lachen müsste, wie es der Name prophezeit, hätten wir heute ein sehr lustiges Abendessen gehabt. Dem war aber nicht so (zumindest nicht wegen der Kichererbsen) - dafür war es unheimlich lecker. Und weil das Wetter heute nicht ganz so sommerlich ist, hat dieser Eintopf wettertechnisch mehr als perfekt gepasst.
Das einzige was ich am Rezept abändern würde, ist die Menge der Kartoffeln. Laut Rezept sind sollen es 200g sein, aber erst wenn man diese leckeren Knollen abwiegt merkt man, wie wenig das eigentlich ist: nämlich gerade mal drei Stück! Ein Klecks Kokosmilch würde das Ganze sicherlich sehr gut ergänzen und das will ich unbedingt mal testen - vielleicht gleich mit dem Rest von heute, den ich morgen nochmal auftischen werde?
Die Autoren dieses Kochbuchs, das vegetarische und vegane Rezepte nicht nur für Punks enthält, empfehlen zu jedem Gericht die passende Musik - quasi so, wie man in Restarurants den passenden Wein serviert bekommt. Für dieses Abendessen ist also das folgende Lied die passende musikalische Komponente: