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Dienstag, 19. August 2014

Home could be anywhere, when I am holding you!

Wenn man an einem Samstagmorgen um 06:00 Uhr vom Liebsten geweckt wird um den Sonnenaufgang anzuschauen, gibt es nur wenige Gründe, die ihn dazu bringen könnten: a) er ist noch betrunken von der Feierei am Freitagabend b) er schlafwandelt c) er hat etwas ganz Besonderes vor.
Da der Freitagabend in diesem Fall schon sehr früh endete und mein Liebster für gewöhnlich nie schlafwandelt, war mir irgendwie sofort klar, dass hier gleich eine wichtige Frage gestellt werden würde.
Wie das bei Frauen oft so ist, täuschte mich mein Gefühl nicht und wir konnten nur wenig später am Frühstückstisch unsere Verlobung verkünden.

Das besagte Frühstück
Während es an diesem Morgen nur eine Frage zu beantworten galt, taten wir in den nächsten Monaten fast nichts anderes mehr. Wo feiern wir? Was gibt es zu essen? Wer kümmert sich um das Catering? Wie soll die Deko aussehen? Wen laden wir ein? Wird es eine kleine oder eine große Feier? Welchen Wein bieten wir an? Was ziehen wir an? Und das ist ist wirklich nur ein kleiner Ausschnitt der Themen, die uns ständig im Kopf rumschwirrten.
Während es auf viele Fragen erst nach viel Kopfzerbrechen Antworten gab, standen zwei ganz grundlegende direkt fest: die Hochzeit wird vegan und vorallem individuell. Keine tierischen Produkte und vorallem nichts, was austauschbar ist. Alles sollte ganz genau auf uns zurechtgeschneidert sein und 100% passen.

Die Einladung
Da wir beide wahnsinnig gerne reisen und der Refrain unseres Liedes mit Home could be anywhere, when I am holding you dies noch unterstreicht, stand schnell fest, dass sich das in der Hochzeit irgendwie wiederspiegeln muss. Die liebe Jule von Juleria 9 hat das dann in unserer Einladung noch besser hinbekommen, als wir es jemals hätten tun können. Gestempelt haben wir übrigens selbst - unsere eigene Handschrift sollte ja irgendwie auch dabei sein.


Der Fotograf
Die Fotos waren uns besonders wichtig - schließlich will man sich diese noch sein Leben lang anschauen und auch noch Freude daran haben, wenn man sie irgendwann seinen Enkeln zeigt. Uns war es also wichtig, dass der Fotograf unsere und die Stimmung unserer Gäste einfängt, genau erkennt was wir wollen und uns ein Lächeln ins Gesicht zaubert. Und was soll ich sagen? Andreas von Andreas Springer Fotografie hat uns nach einigen Mails und einem Engagement-Shooting genau die Sicherheit vermittelt die wir uns wünschten und uns nicht nur ein Lächeln, sondern auch Tränen der Freude beschert. 
Neben den üblichen Fotos, die bei uns eigentlich garnicht üblich waren, weil nicht der typische Hochglanz-Hochzeits-Kitsch, hatten wir auch eine Photobooth. Unsere Gäste konnten per Selbstauslöser also total entspannt und ausgelassen knipsen.


Die Location
In und um Heidelberg eine bezahlbare Location zu finden, die unseren Vorstellungen entspricht, ist wirklich alles andere als einfach. Erstmal stand die Frage im Raum, ob wir drinnen oder draußen feiern wollen. Könnte ich das Wetter beeinflußen, hätte ich eine Feier im Freien vorgezogen. Weil ich das aber nun nicht kann, wäre so eine Feier mit viel mehr Kosten und Organisation verbunden gewesen, als es im ersten Moment scheint. Man braucht ein Zelt, denn es könnte ja regnen. Man braucht einen Boden für das Zelt, denn es kann ja sein, dass es die Tage vorher regnet und der Boden dann nass ist. Man braucht Strom, denn der ist je nach Location ja nicht unbedingt vorhanden. Man braucht Kühlschränke, denn Essen und Getränke wollen ja gekühlt werden. Man braucht Toiletten, denn 'siehe Strom'. Und wenn man erstmal ins Detail geht, kommt noch einiges mehr hinzu.
Hat man dann mal eine Location, die es in die engere Wahl schafft, ist man oft gezwungen, einen bestimmten Caterer zu nehmen. Und meist hat der dann keine Erfahrung mit veganem Essen, sodass die Location wieder nicht in Frage kommt.
Wir können wirklich von Glück reden, dass unser Vermieter gleichzeitig der Besitzer eines Restaurants ist, und uns die Möglichkeit gegeben hat, im Gasthaus zur Schauenburg zu feiern und unseren eigenen Caterer mitbringen zu dürfen.


Die Deko
Für eine Deko, die nur ein einziges Mal benutzt wird, Geld auszugeben, lohnt sich weder wirtschaftlich noch in Bezug auf Nachhaltigkeit. Daher haben wir uns entschieden, alte Glasflaschen zu recyclen und ihnen neues Leben einzuhauchen. Gefüllt haben wir diese mit Rosen und Kräutern.
Aus den selben Rosen und Kräutern haben ich mir auch meinen Brautstrauß gebunden.


Das Essen
Da ich Meike eigentlich nicht die Chance nehmen wollte, an unserer Feier als Gast teilzunehmen, stand erstmal lange nicht fest, dass sich Holy Kitchen bzw. Veganetorten.de um das Essen und die Torte kümmern wird. Als wir sie dann aber doch gefragt hatten, war sie so aus dem Häuschen, dass die Entscheidung noch im selben Moment feststand. Meike hat so viel Arbeit in die Vorbereitung gesteckt und uns die wunderschönste Torte gezaubert, die man sich vorstellen kann. Ein weiterer Beweis dafür, dass Essen glücklich machen kann - erst recht, wenn es von einem so wunderbaren Menschen kommt.
Nach Mitternacht gab es dann noch eine grandiose Käseplatte, die uns ein Freund zur Hochzeit geschenkt hat. Der Kommentar eines nichtveganen Gastes: Nicht im Ernst, oder? Probiert haben trotzdem einige und ich habe zu Torte, Buffet und Käseplatte nur positive Rückmeldungen bekommen.

 

Die Getränke
Für den Sektempfang hatten wir Prosecco von Rapunzel und während der Feier wurden die Gäste mit Fritz Limonaden, Wasser von Viva con Agua, verschiedenen Biersorten, Rotwein von Le Filou und Weißwein aus der Privatkellerei vom Bekannten einer Freundin (ich werde es Euch wissen lassen, falls dieser irgendwann im Handel erhältlich sein sollte!) versorgt.

Das Outfit
Mein Traum war es, ein Kleid zu tragen, dass aus nachhaltigen Stoffen und fair produziert wurde. Leider war ein Kleid, dessen Stil meinen Vorstellungen entspricht, nicht zu einem bezahlbaren Preis zu finden, sodass ich mir diesen Traum nicht erfüllen konnte.
Weil mich die Kleider in den umliegenden Brautmodengeschäte nicht glücklich machen konnten, und der Versuch mir ein Kleid individuell schneidern zu lassen so richtig in die Hose ging, wurde es letztendlich ein Kleid von Otto. Nie hätte ich mir träumen lassen, dass ich an meinem Tag ein Outfit aus einem Katalog tragen würde. Letztendlich kam es dann aber eben doch anders als gedacht und ich habe mich pudelwohl darin gefühlt.


Im Nachhinein muss ich sagen, dass es letztendlich keinen großen Unterschied macht, ob man vegan oder eben nicht vegan heiratet. Bei der Planung hat uns das Catering am meisten Kopfzerbrechen bereitet - aber letztendlich muss sich jedes Brautpaar entscheiden und es macht es nicht unbedingt schwieriger, dass die Speisen vegan werden sollen. Einzig und allein der Punkt, dass die Mehrheit der Gäste nicht vegan lebt und man diese kulinarisch natürlich dennoch verwöhnen möchte, ist eine kleine Herausforderung.  Aber umso länger man sich Gedanken über das Speisenangebot macht, desto sicherer wird man sich auch, dass man alle Gäste glücklich machen kann. Sicherlich steht es sowieso an erster Stelle, dass man selbst mit allem zufrieden ist und einen tollen Tag hat, aber irgendwie kann man ja auch keine tolle Feier haben, wenn die Gäste nicht auch glücklich sind, oder!?


Mittwoch, 22. Januar 2014

Vegan Wednesday No.10

Kennt Ihr das, wenn ein Geruch an eine bestimmte Situation erinnert und Ihr euch geradezu in das Gefühl von damals hineinversetzen könnt? Ich habe das ganz oft und manchmal geht es mir mit Zahlen nicht anders! Die 10 erinnert mich z.B. an meinen 10ten Geburtstag, zu der ich meine erste Stereoanlage und ganz passend die Bravohits 10 bekommen habe! Die Lieder, die auf der CD waren, finde ich irgendwie schon ganz cool. Freaky, oder?

Auf die 10 komme ich natürlich nur, weil heute auch mein 10ter Vegan Wednesday ist. Der begann heute Morgen mit einem Smoothie aus 2 Orangen, 1 Apfel, einer Kiwi, 1 Banane, 1 Karotte, 1 Mandarine, ca 1/6 Ananas und Haferflocken. Für einen Morgen war das viel zu viel für mich, denn für so einen Smoothie brauche ich immer ziemlich lange und der Mann hat schon ganz ungeduldig gewartet, dass wir loskönnen, während ich mit den letzten Schlücken kämpfte. Den Rest gab es daher dann nach der Arbeit.
Momentan hab ich grad mal wieder so ein Phase, in der ich lieber einen Smoothie trinke, als die selbe Menge Obst zu kauen! Morgen wird der Tag daher wieder genauso starten!

Vorher!
Nachher!
Mein Mittagstisch war umgeben von unendlich viel Papier und Unterlagen - mein Glück, dass ich da noch ein Plätzchen für meinen Salat mit Erdnussdressing und die zwei Schnitten mit Tomatenaufstrich finden konnte.


Weil es mir das Dressing so sehr angetan hat, habe ich es für das Abendessen nochmal zusammengerührt! Daher wieder eine Mischung aus Kopf- und Feldsalat - dieses Mal in Kombination mit karamellisiertem Chicoree und Vollkornbratlingen aus dem Backofen. Leider hat mich davon nur der Salat richtig begeistert. Umso besser für den Mann, der dann meine Reste kriegen konnte!



Freitag, 29. November 2013

Vegan Wednesday No.8

Eines der Dinge, die im Winter am liebsten mag, ist Feldsalat. Den gibt es bei uns zur Zeit oft und an diesem Mittwoch sogar mittags und abends.

Mittags gab es dazu Käsebrot und abends Pellkartoffeln: beides Klassiker und gern gegessene Speisen in unserer Küche!

Feldsalat getoppt mit Croutons, Paprika, Zwiebeln und Kohlrabi

Zwischendurch hilten mich ein paar Snacks bei Laune: Nirvana Noir-Schokolade von Rapunzel, Landjäger von Heirler und die folgenden Schoktäschchen, die ich mit Hazelchoc-Aufstrich aus Vegan for Fit gefüllt habe. Sicherlich hatte Attila Hildmann nicht den Plan, dass seine Leser kalorienhaltigen Blätterteig mit dieser zuckerfreien Creme füllen, aber das ertrage ich!


Mittwoch, 27. November 2013

Vegan in Bayern: Gasthof Huber in Ebersberg!

Dass das V in Bavaria nicht für Veganismus steht, war mir irgendwie schon immer klar - zumindest hatte ich bisher den Eindruck, dass die Fleischeslust dort kulinarisch einfach dazu gehört. Diesen Eindruck habe ich noch immer, aber zumindest im Gasthof Huber unweit von München hat man sich auch gut um mich gekümmert!
Dort war ich letzte Woche auf einem Seminar und war durch die enthaltene Vollpension voll und ganz auf die Kreativität und den guten Willen des Koches angewiesen. Dass er beides bewiesen hat, zeigen die Mahlzeiten, die ich mir schmecken lassen durfte (Fotos gibt es hierzu leider keine):

Tag 1:
Abendessen - Salatteller, Spaghetti mit Gemüse und Rucola, Himbeersorbet

Tag 2:
Mittagessen - Tomatensuppe, Gemüsepfanne mit Kartoffelrösti, Obstsalat
Abendessen - Salatteller, Aubergine in knusprigem Teigmantel mit Tomaten und Salatgarnitur, Obstsalat

Tag 3:
Mittagessen - Feldsalat mit Kartoffeldressing, Reis mit Gemüse

Das Frühstück bestand jeweils aus Obstsalat und Brötchen mit Marmelade - hier wurde nichts Besonderes aufgefahren, was aber vollkommen in Ordnung war.


Fast noch besser als der Aufenthalt im Gasthof Huber war aber die Anreise. Während dem Umsteigen in Mannheim ist mir spontan eingefallen, dass ich ja mal etwas von einem veganen Hot Dog gehört habe, den es dort geben soll. Die viertel Stunde Aufenthalt habe ich also genutzt um genau diesen zu suchen. Also ging ich schnell in die Bahnhofshalle, steuerte den Hot Dog-Stand an und wurde gleich aufgeklärt, dass ich richtig bin. Weil alles ziemlich schnell gehen muss, habe ich garnicht so sehr darauf geachtet, ob die vegane Variante überhaupt angeschrieben war. Vielleicht kann mir das ja einer der Mannheimer Leser sagen?!


Wer hier mitliest weiß, dass ich jede Chance nutze, neue vegane Locations zu testen. So auch bei meinem Umstieg in München. Nachdem mir beim letzten München-Besuch nicht bewusst war, dass es direkt beim Hauptbahnhof im Royal Kebabhaus vegane Dönervarianten zu kaufen gibt, war der Besuch dieses Mal Pflicht. Und er hat sich gelohnt!
Ich habe mich für den klassichen Döner entschieden, für den man aus verschiedenen Soßen wählen kann. Ich hatte eigentlich Kräuter bestellt, habe aber irgendwas anderes bekommen. Lecker war es trotzdem, mir persönlich für eine Dönersoße aber nicht flüssig genug.


Wer möchte kann im Royal Kebabhaus auch direkt ein Kochbuch mit veganen und vegetarischen türkischen Rezepten kaufen.

Mittwoch, 13. November 2013

Vegan Wednesday No.7

Die selbe Location, die selbe Schüssel, anderer Inhalt! Auch an diesem Vegan Wednesday gab es Suppe und das passt bei den eisigen Temperaturen ja auch wunderbar. Dieses Mal war es eine Linsensuppe à la Veganista und die war richtig lecker und hat schön von innen gewärmt. Wenn ich ehrlich bin, sind Suppen auch das einzige, was es heiß auf den Tisch schafft. Bei anderen Gerichten muss ich angesichts der Temperaturen wohl noch ein wenig üben!

Eigentlich wollte ich Euch gerade frustriert erzählen, wie langsam ich mich nur jedes Jahr an diese eisigen Temperaturen gewöhnen kann. Doch ein Bericht über die Auswirkungen des Taifuns Hayan auf den Philippinen hat mir gezeigt, dass das wirklich Jammern auf höchstem Niveau ist. Daher belasse ich es bei dem Foto und erinnere mich wiedermal daran, dass es uns hier doch wirklich blendend geht!

Habt einen schönen Abend! ♥




Donnerstag, 7. November 2013

Vegan Wednesday No.6

Fast, aber nur fast, hätte ich den Vegan Wednesday diese Woche am liebsten aus dem Kalender gestrichen. Wäre da nicht die grandiose Kürbiscremesuppe am Abend gewesen! Der Rest des Tages startete damit, dass ich mein Mittagessen zu Hause vergessen hatte und mich somit von 1,5 Äpfeln, 2 Mandarinen und einer Brezel durch den Arbeitstag gerettet habe, und er wurde bis zur besagten Kürbiscremesuppe leider nicht besser.


Da weder das Obst noch die Brezel sonderlich aufregend waren, belasse ich es auch schon wieder dabei und wünsche Euch einen schönen Abend! Ich verbringe den mit einem Live-Konzert von Sophie Hunger und spätestens damit sind die Strapazen des gestrigen Tages wieder vergessen ♥

Mittwoch, 30. Oktober 2013

Vegan Wednesday No.5

Heute war mal wieder einer dieser Tage, an denen es auf der Arbeit etwas zu feiern gab. Eine Kollegin geht in Rente und zum Abschied wünschte sie sich, dass jeder das mitbringt, was er am besten kann und für das er in der Abteilung quasi schon bekannt war. Bekannt war ich bisher für nichts - da ich aber auf Nummer sicher gehen wollte, habe ich etwas zum Buffet beigesteuert, das ich sehr gut kann: Zwiebelkuchen!

Ich wusste schon vorher, dass es eine Kollegin ein paar Aufstriche vorbereitet. Und für den Fall, dass diese alle nicht vegan sind (was sie dann auch nicht waren) und es auch garnichts anderes für mich geben würde, hatte ich mich spontan entschieden, noch einen Linsenaufstrich aus Vegan Genial zu machen.

Letztendlich gab es am Buffet dann auch noch einen leckeren Karottensalat und Gemüse für mich. 


Weil ich es natürlich vom Frühstück bis zu der Feierlichkeit nicht ohne etwas zu essen aushielt, diente der Linsenaufstrich gemeinsam mit Maiswaffeln als leckere Zwischenmahlzeit.

Hier dann noch der Abschluss des Tages: Frischer Spinat mit Hafersahne, Pellkartoffeln (die bei uns aus Faulheit übrigens so gut wie nie gepellt werden) und Räuchertofu!



Dienstag, 29. Oktober 2013

Vegan in Heidelberg - Eiscafé Pizzeria Europa!

Das Austesten neuer veganer Möglichkeiten war am Wochenende eine meiner Hauptbeschäftigungen. Nachdem ich es mir samstags im LöVenzahn habe gut gehen lassen, habe ich gemeinsam mit circa 25 anderen Veganern das Eiscafé Pizzeria Europa in Heidelberg/Kirchheim gestürmt.
Der Grund dafür war simpel und grandios zugleich: vegane Pizza! In Heidelberg war man da bisher nämlich ziemlich chancenlos, da scheinbar alle Restaurants entgegen italiensicher Tradition Ei oder Milch in den Teig zu mischen scheinen.

Zu der veganen Pizza in dieser eher unscheinbaren Pizzeria kam es eher zufällig: diese war das Geburtstagsgeschenk der Chefin an eine Veganerin und war so gut, dass sich die Geschichte von dem tollen Geschenk schnell verbreitet hatte. So kam es, dass schon kurz später eine kleine Gruppe Veganer dort einfiel um sich die Bäuche zu füllen. Und weil jeder einzelne genauso begeistert war wie das Geburtstagskind, konnte es nicht lange dauern bis die Nachfrage noch größer wurde.

Während es den Hefeschmelz zu Beginn nur dann gab, wenn die Chefin im Haus war, kann man ihn inzwischen täglich bestellen! Und so hat es auch die Mehrzahl meiner Begleiter am Sonntagabend getan. Da neben der Pizza auch einige andere Gerichte veganisiert werden können, landete auch Pasta auf einigen unserer Teller.
Für uns gab es am Sonntag eine kleine zusätzlich Karte!
Den Salat sollte man sich schon wegen der tollen Salatsoße nicht entgehen lassen!
Pizzabrot
Pizza Contadina
Pizza Vegana
Lasagne Vegana
Ravioli

Weil ich nicht alle nerven wollte, habe ich nur das Essen meiner direkten Sitznachbarn fotografiert. Aber ich denke für einen ersten Eindruck reicht die Auswahl! Den zweiten Eindruck solltet Ihr dann unbedingt persönlich abholen - zum Beispiel in Form einer Pizza. Es lohnt sich!

Montag, 28. Oktober 2013

Vegan in Mannheim - LöVenzahn!

Die Möglichkeit in Mannheim vegan essen zu gehen, gab es seit längerem ja schon vielfach. Am 21. September 2013 hat dort aber nun das erste komplett vegane Restaurant eröffnet. Es nennt sich LöVenzahn und befindet sich im Stadteil Lindenhof. Soweit die Infos, die ich vor meinem ersten Besuch hatte.

Am Samstag war ich dann gemeinsam mit meiner Schwester und meiner Mama dort um aus eigener Hand zu erfahren, was der Laden zu bieten hat.
Wir wurden direkt freundlich begrüßt und haben uns in dem hellen und farbenfrohen Raum, der mich irgendwie an die 90er erinnert, gleich wohlgefühlt. Die Karte ist übersichtlich, was ich persönlich gerne mag. Bietet die Karte zu viel Auswahl, fühle ich mich schnell überfordert.
Außerdem scheint die Karte für jeden etwas zu bieten: auch Menschen mit Glutenunverträglichkeit oder Rohkostliebhaber kommen auf ihre Kosten und haben einiges zur Auswahl (ersteres eher als letzteres).

Da man zu dritt einiges testen kann, haben wir bei unserem Besuch auch schon vieles von der Karte bestellen können:

Kleiner Feldsalat mit Kartoffeldressing und Knoblauchcroutons
Rohkostteller mit mariniertem Gemüse und Rohkostcrackern
Falafel-Trilogie mit Gurken-Joghurtsauce
Ganzer Kohlrabi gefüllt mit Kohlrabi-Kartoffel Pürree an frischem Waldpilzragout
Tagliatelle mit frischen Pfifferlingen in Kräuter-Rahm
Zum Abschluss gab es ein Avocado-Schokomousse mit Anans-Chili-Salat (steht nicht auf der Karte)
Vor unserem Besuch wurde mir zugetragen, dass die Portionen im LöVenzahn nicht groß genug wären. Da ich schon beim Gedanken an einen ganzen Kohlrabi pappsatt bin, konnte ich mir das kaum vorstellen. Dieses Gefühl hat sich am Samstag dann defintiv bestätigt - hier muss wirklich niemand hungrig zu bleiben. Meine Begleitungen haben ihre Portion nicht einmal ganz geschafft, sodass ich die Salatreste ganz allein verputzt habe (obwohl ich auch schon satt war!). Das Avocado-Schokomousse musste dennoch noch sein und wurde von uns mehr als genossen!

Mittwoch, 2. Oktober 2013

Vegan Wednesday No.2

Ist wirklich schon wieder eine Woche vorbei? Gut so, somit ist nämlich schon wieder Vegan Wednesday-Zeit - und Vegan Wednesday-Zeit ist bekanntlich eine gute Zeit!

Heute möchte ich Euch mein Mittag- und Abendessen zeigen. Über den Mittag half mir eine Freestyle-Reispfanne mit Spitzkohl, Pilzen, Zucchini und Tomaten aus dem eigenen Garten. Letztere sind wahrscheinlicheiner die letzten ihrer Art, zumindest für 2013.


Den Abend wollten wir eigentlich beim Vegan Stammtisch und mit wunderbaren Menschen im Red verbringen. Da wir aber beide ziemlich angeschlagen sind, haben wir uns schweren Herzens für die Couch und Kartoffelbrei entschieden. Dazu gab es veganes Kassler von Wheaty. Die Kasslerscheibe war total lecker, wenn auch geschmacklich nicht wie das Original. Was aber wirklich verblüffend war, ist das authentische, quietschende Geräusch beim Kauen. Ich glaube, daran hatte ich mich bisher nicht mehr erinnert.


Zum Abschluss des Tages gibts nun noch ein paar leckere Paprika-Chips in Begleitung mit netten Serien im TV!

Mittwoch, 25. September 2013

Vegan Wednesday No.1

In den letzten Monaten habe ich mir defintiv mehr als einmal vorgenommen, endlich beim Vegan Wednesday mitzumachen. Wie Ihr seht, habe ich es genauso oft wieder vergessen oder das Essen war nicht spektakulär genug für die Aktion! Tja, vor lauter Euphorie habe ich heute Abend dann auch gleich vergessen, die einzige warme Mahlzeit festzuhalten, sodass die Fotos auch am ersten Vegan Wednesday garnicht so viel hermachen. Aber was solls, jetzt sind Sie schon mal da und daher ziehe ich das jetzt durch!

Den Start macht das Frühstück. Das besteht zur Zeit fast täglich aus Obstsalat und über Nacht mit Amaranth-Pops in Apfelsaft eingeweichte Dinkelflocken - quasi Overnight Spelts. Getoppt wird das Ganze mit geschroteten Leinsamen und Erdmandelmehl.
Mensch ich muss sagen, dass sich das alles um einiges besser anhört, als es aussieht. Aber seht selbst.


Die Mittagspause war von Rohkost geprägt - leider nur im herkömmlichen Sinne und nicht so schön verarbeitet, wie man es zur Zeit in vielen Blogs bestaunen kann. Lecker wars trotzdem. Vorallem in Kombination mit dem guten alten Vurstbrot! Im Biomarkt habe ich nämliche die neue Wurstsorte Pepper von Taifun entdeckt, die mich sehr an Lyoner erinnert und somit spitze ist.


Zwischendrin gab es noch ein paar Stückchen Zartbitteschoki mit Kardamom - nach fast 30 Minuten Tae Bo hab ich mir die auch wirklich verdient - und zum Abendessen Blumenkohl und Kartoffeln mit Currysoße!