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Freitag, 10. Januar 2014

Meine Winterpause in Bildern!

Es ist doch jedes Jahr das Gleiche: den Advent wünsche ich mir ganz besinnlich, ja ich nehme mir sogar vor, ihn genau so zu verbringen. Tatsächlich endet es aber immer im Gegenteil, weil es gegen Jahresende dann doch immer noch so viel zu erledigen gibt, was man nicht ins neue Jahr mitnehmen möchte. Ganz zu schweigen, von den Weihnachtsgeschenken, die man besorgen muss und den überfüllten Innenstädten.
Der Blog kam in den letzten Wochen daher viel zu kurz und so viele schöne Dinge, haben keine Beachtung erhalten. Daher gibt es mal wieder eine Zusammenfassung in Bildern. Los gehts.

Für eine besinnliche Vorweihnachtszeit, hat unser Weihnachtsbaum den ersten Advent eingeläutet...
unter anderem geschmückt mit Turteltäubchen, so wie früher bei 'Kevin allein in New York'

Der Advent hatte dann so einiges zu bieten: die Bürgerhütte auf dem Heidelberger Weihnachtsmarkt, die wir einen Tag nutzen durften um vegane Plätzchen zu verkaufen! Voller Erfolg!
Außerdem wurde gebacken: Rührteig-Familie, mithilfe von Förmchen, die mir eine Freundin gewichtelt hat...
...und Softcakes à la Veganität!


Um doch noch irgendwie weiße Weihnachten zu haben, bin ich mit meiner Mama für ein paar Stündchen in den Schwarzwald gefahren! Was für ein tolles Gefühl, den Schnee unter den Füßen zu spüren und zu hören.
Heiligabend gab es Feldsalat...
...Vürstchen und Kartoffelsalat...
...und Mousse au Chocolat!
Am 1. Weihnachtsfeiertag ging es weiter mit Brokkoli-Blumenkohl-Salat und Radiccio mit Wurzelgemüse...
...Gemüse-Ananas-Curry mit Reis...
...und einer Spekulatius-Creme-Torte!
Zum Jahresende ging es nach Berlin - das erste vegane Essen gab es bereits am Flughafen: Petersilie-Ananas-Sorbet und Waldfrucht-Sorbet
Die wahren Highlights folgten dann in der Hauptstadt. Bei Goodies gabs: Bagel 'Winterzauber' mit Wildkräutertofu, Süsskartoffelcreme, Rotkraut und karamellisierten Walnüssen...
...Laugenbagel mit Kürbis & Co...
...den fast rohen Smoothie 'Beam me up' (so lecker, den gabs gleich zweimal)
und einen Caesar Wrap!
Bei Kopps waren wir zum genialen Brunch!
Und bei Vego Foodworld gab es die erste richtige Mahlzeit in 2014 und damit mit die besten veganen Burger, die ich je hatte: Bacon Burger...
...Hawaii sChicken Burger...
...Sumatra Burger...
...und Pommes mit dieser leckeren Avocado-Majo!

Montag, 13. August 2012

Urlaubsfreuden: Vegan in Berlin - Kopps, Rootz, Goodies und Vöner!

Zunächst muss ich etwas loswerden: es tut wahnsinnig gut nach viel zu langer Zeit (3 Jahre!) den Rucksack auf den Rücken zu schnallen und loszuziehen! Zwar war unser Trip aufgrund der Kürze ziemlich durchgeplant und nicht der typische Backpacker-ich-bleibe-dort-wo-es-mir-gerade-gefällt-Trip, aber auch das hat meiner ständigen Reiselust (mein Name kommt ja nicht von ungefähr) so unendlich gut getan.
Der erste Stopp unserer Reise war eine der tollsten Städte der Welt: Berlin. So schön, dort den Bruder meines Freundes und dessen Mann zu sehen, so schön die tolle Atmosphäre auf mich wirken lassen zu können und natürlich so schön, noch mehr vegane Locations zu testen. Und es war guuut!

Worauf ich mich ganz besonders gefreut habe, war das Kopps (Mitte). Glücklicherweise waren wir entgegen der Tagesplanung schon zum Mittagstisch dort, denn so konnten wir doch noch etwas Geld der ohnehin schon knappen Urlaubskasse sparen. Die Preise und die Größe der Portionen erinnern stark ein Gourmetrestaurant, das ist aber auch gut so, denn Vielfalt belebt ja bekanntlich und umso spannender wird es in der veganen Restaurantlandschaft. Außerdem spricht es so ja auch ein Klientel an, dass die typischen alternativen Fast Food Restaurants wohl eher nicht aufsuchen würde. Also alles top! Übrigens auch das Essen, die Atmosphäre, die Freundlichkeit der Mitarbeiter und und und!

Rote-Beete-Suppe als Vorspeise

Eiersalat mit Brot auf Kosten des Hauses!
Alt-Berliner Schmorgurken mit Bouletten und Kartoffelschnee.
Sojaroulade mit Blaukraut und Kartoffeln.

Doch nicht nur das Kopps konnte mit veganen Leckereien begeistern. Wer auf Fast Food steht (seit ich vegan lebe habe ich wohl mehr Burger gegessen als in den 24 Jahren zuvor) sollte sich das Rootz (Kreuzberg) auf keinen Fall entgehen lassen. Die Pommes waren so gut und wenn ich das sage, dann muss es so sein, denn Pommes sind eine meiner Leibspeisen und ich kenne mich daher auf dem Gebiet echt aus ;-)

Rootz-Burger (im Hintergrund), Chick-Feel-Ä Burger (rechts) und hausgemachte Pommes.
Trotz vollem Bauch konnte ich auf diesen Schokokuchen nicht verzichten. Hättet Ihr widerstehen können?
Weil wir unter der Woche in der Hauptstadt waren, war das vegane Brunch-Angebot eigentlich nicht vorhanden (oder hab ich was übersehen?), daher haben wir ein Frühstück im Goodies (Friedrichshain) genossen. Wie im Rootz ist auch hier nicht alles vegan, aber die veganen Optionen sind ausreichend gekennzeichnet. Im Goodies war so viel los, sodass wir uns ziemlich schnell entscheiden mussten, das Angebot war riesig, in Kombination mit der großen Menütafel etwas unübersichtlich und ich daher ziemlich erschlagen. Dafür waren die Preise nicht ganz so hoch, wie ich nach einigen Bewertungen schon stark befürchtet hatte. Alles in Allem war ich auch von diesem Besuch mehr als begeistert. Kleinigkeiten wie recyclete Servietten machen mir die Location noch etwas sympathischer (mal abgesehen von dem Salat, der abgepackt in Plastikfolie ins Restaurant getragen wurde...).

Bagel mit Tofu, Wassermelone und viel mehr.
Ciabatta mit Tempeh, Süßkartoffel-Irgendwas und ebenfalls viel mehr! Defintiv einer meiner Urlaubs-Favoriten.
Am letzten Urlaubstag hatten wir auch nochmal ein paar Stunden Aufenthalt - Zeit genug um meinem Freund das Vöner (Friedrichshain) zu zeigen. Meine Augen waren mal wieder um einiges größer als alles andere und so habe ich tatsächlich einen Wagenburger und eine Portion Pommes bestellt. Geschafft hab ich das alles natürlich nicht, aber es war wie immer sehr lecker.
 
Cooles Etikett, noch coolers Getränk!
Sehr gehaltvoller Wagenburger!

Wenn ich so in den Urlaubserinnerungen schwelge, werde ich auf die Berliner ganz schön neidisch - so viel tolle Auswahl an veganen Restaurants und so viel leckeres Essen; das vermisse ich hier doch ganz schön. Andererseits wär ich dann sicherlich pleite und würde einige Kilos mehr auf den Hüften haben. So bleibt Berlin immerhin was besonderes!

Montag, 12. März 2012

Berlin, Berlin #3 oder Freckles, Sun Day Burgers und Co!

Inzwischen bin ich zurück aus dem wunderbaren Berlin und ich wäre wahnsinnig gerne einfach dort geblieben. Die Stadt und ihre Atmosphäre sind einfach großartig - ganz zu schweigen von dem veganen Essensangebot.

ENDLICH hatte ich die Möglichkeit das Veganz zu besuchen! Neben der heißersehnten Hobelz-Vurst konnten wir diese leckeren belegten Brötchen genießen. Vegan belegt - was für ein Luxus! Links mit Salami, rechts mit Räuchertofu - beides mit selbstgemachter Remoulade!
Bei Dolores Burritos am Wittenbergplatz hat man gefühlte tausend Möglichkeiten sich seinen Burrito zusammen zu stellen. Grundsätzlich handelt es sich zwar um ein omnivores Restaurant, die veganen Möglichkeiten sind aber alle mit einem grünen Herzchen gekennzeichnet. Alles total easy also und genau wie man es sich wünscht.
Für uns gab es jeweils den Vegan Classic mit zusätzlichem Lime Soy Meat. Außerdem selbstgemachte Zitronen-Minze-Limo und Cornchips. Die Burritoreste, die man nicht geschafft hat, eignen sich übrigens auch hervorragend als Katerfrühstück am nächsten Morgen ;-)
Burger von Sun Day Burgers in der Markthalle Neun, Kreuzberg. Belegt mit Zwiebeln, Rote Beete, Karotten, Tomate, Sprossen und Salat und einer Erdnuss-Kokos-Sauce. Glutenfrei übrigens!

Es gibt Kuchen Baby...am Samstag hat in Kreuzberg das Freckles eröffnet...

...und ich bin überglücklich, dass wir genau an diesem Wochenende in Berlin waren und so dieses tolle Café besuchen konnten. Der Laden ist so liebevoll und wunderschön eingerichtet, dass ich gerne noch viel länger geblieben wäre...
...die Kuchen sahen wunderschön aus und haben noch besser geschmeckt. Oben: Nougattorte (meine vegane Nougatpremiere und ich kann nur eins sagen: WOW); unten: Pfirsich-Sahne-Torte (übrigens nicht wenigr WOW)!
Nach diesem reichhaltigen Wochenende ist bei mir essentechnisch erstmal Kürzertreten und sporttechnisch durchpowern angesagt. Es hat halt sooo gut geschmeckt!

Freitag, 9. März 2012

Berlin, Berlin #2 oder Bilder sagen mehr als Worte!

Deshalb sollen die Bilder heute mal überwiegen...

Erste Etappe war die East-Side-Gallery - irgendwie war die Westseite symbolisch mit Sonne gesegnet, der Osten hingegen musste sich mit dem Schatten begnügen...hier meine Schwester auf der Westseite!

Noch nie war mir die Bedeutung dieses Spruches so bewusst wie heute.

Mittagssonne an der Spree.

In Kreuzberg findet man an jeder Ecke allerhand orientalisches Essen. So auch dieser Falafel-Sandwich. Frisch frittiert (hatte ich so auch noch nie) mit sehr frischem Gemüse, Mangosauce und Hummus...Gefunden für € 2,50 bei Falafel in Berlin!

Donnerstag, 8. März 2012

Berlin, Berlin #1 oder Simone allein in der Großstadt

Wie bereits vor ein paar Tagen angekündigt bin ich schon heute wieder im wahnsinnig aufregenden Berlin. Ich hab mich in die Stadt einfach verliebt und daher freut es mich umso mehr, dass ich geschäftlich die Chance bekommen habe die ITB zu besuchen und diese Reise auch noch mit einem privaten Wochenende verbinden zu können. Meine beiden Schwager in spe haben mir für den Aufenthalt ihre Wohnung überlassen, da sie ohnehin unterwegs sind und ich mich so auch noch um die beiden Katzen kümmern kann. Super Deal also.
Blöderweise bin ich heute Morgen mal wieder total unvorbereitet gestartet und wurde deshalb auch mit einem leeren Magen bestraft - denn selbstverständlich gab es auf der Messe nichts, was mein veganes Herz hat höher schlagen lassen. An den Ständen, die ich so gesehen habe, hätten es ehrlich gesagt sogar Vegetarier schwer gehabt. Da blieb nur noch der kleine Nussvorat, den ich mir eingepackt habe.
Umso glücklicher war ich dann, als mir am frühen Abend mein Vönerteller im Vöner serviert wurde. Gemeinsam mit einer fritz Cola habe ich € 7,10 bezahlt und dafür eine ordentliche Portion erhalten. Das Vöner-Vleisch besteht aus Seitan und  Gemüse und kommt an den "echten" Döner echt sehr nah ran. Daumen hoch! Wie das übliche Publikum sah ich mit meinem Blazer und meinen schicken Schühchen nun wirklich nichts aus und irgendwie hab ich mich damit auch echt fehl am Platz gefühlt. Nächstes Mal werde ich also eher wieder im vönertauglichen Outfit genießen.


Direkt gegenüber vom Imbiss ist ein Bio Company-Supermarkt, den ich im selben Zug auch gleich noch mit meiner Kaufkraft unterstützt habe und versehentlich auch gleich zwei nicht vegane Schokoriegel von Carobella eingepackt habe - da hat mich die normale Carobella wohl die Sicht vernebelt. Was mir aufgefallen ist, dass die Gewürze dort im Gegensatz zu anderen Biomärkten sehr günstig sind. Ich werde mich die Tage also aufjedenfall nochmal genauer mit deren Angebot auseinandersetzen, da unsere Küche gewürztechnisch sowieso nicht besonders gut ausgestattet ist. Und die lovechock-Schokolade habe ich auch endlich getestet. Da sie ja roh ist finde ich sehr bitter, aber durchaus genießbar. Die umweltfreundliche Verpackung hat es mir ohnehin angetan, sodass ich den Riegel aufjedenfall auch weiterempfehlen würde.


Die Folge meines ersten Besuchs bei Bio Company
Morgen kommt dann noch meine kleine Schwester nach, die das erste Mal in Berlin seind wird. Ich bin gespannt was wir erleben werden und ob ihr die Stadt genauso gut gefällt wie mir.

Montag, 5. März 2012

Seid willkommen in Berlin!

Bitte entschuldigt, dass ich zur Zeit so wenig von mir gebe, aber bei mir ist grad alles etwas stressig. Heute möchte ich Euch aber wenigstens von meinem Berlin-Trip am letzten Februar-Wochenende erzählen.
Diese Reise für zwei Personen hatte ich im Januar bei einem Radiogewinnspiel von SWR3 gewonnen und so machten wir uns am Freitagmorgen um 4:45 auf den Weg in die Hauptstadt. Da es sich um eine Gruppenreise handelte und man heutzutage ja auf alle Gäste Rücksicht nimmt, musste man bereits im Vorfeld angeben, ob man Vegetarier ist. Das Wort Vegetarier wurde von mir großzügig durchgestrichen, mit dem Wort Veganer überpinselt und gemeinsam mit dem Satz "Bitte melden Sie sich wenn es irgendwelche Probleme gibt" an die Organisatoren geschickt. Da wir davon ausgingen, dass sowieso nur Frühstück enthalten ist, sollte ja eigentlich auch alles problemlos verlaufen. Entgegen unserer Erwartungen war dann aber quasi alles inklusive und so war die Idee mit den veganen Restaurants schnell Geschichte. Die Sache mit der Rücksichtnahme allerdings auch. Was beim Frühstück kein Problem sein sollte, weil die Übernachtung im 5-Sterne-Hotel mit riesigem Buffett stattfand, war beim Abendessen durchweg mit Kompromissen verbunden. Sicher kennt ihr das Gefühl, dass die Worte Vegetarisch und Käse immer gemeinsam in einem Satz verwendet werden müssen und langsam bekomme ich wirklich das Gefühl, dass es sich hierbei um ein ungeschriebenes Gesetz handelt.
Wenn ich nicht bereits im Vorfeld deutlich gemacht hätte, dass ich vegan lebe, wäre das ganze Jahr echt in Ordnung gewesen, aber anstatt mir Bescheid zu geben, dass es nicht realisierbar ist, musste ich mich, nach Nachfrage wohlgemerkt, vor Ort aufklären lassen, dass es ja schon schwierig genung sei, auf Vegetarier Rücksicht zu nehmen und man sonst ja auch noch auf Fruktose, Laktose etc. Rücksicht nehmen müsste. Eindeutiger Fall von zu faul in den Restaurants nachzufragen und soll sie sich halt nicht so anstellen. Während sich ein Teil von mir immernoch ziemlich ärgert, redet sich der andere Teil ein, dass ich mich ja garnicht beschweren darf. Schließlich habe ich für das ganze Wochenende quasi nichts bezahlt und es war echt einiges geboten: Tanzprobe mit Culcha Candela, Musical "Hinterm Horizont" und Treffen mit Udo Lindenberg, Treffen mit Udo Walz, gemeinsamer Besuch seines Lieblingsflohmarktes und seines Salons. Auf dem Flohmarkt gab es einige Pelzstände, was mir echt gegen den Strich ging - vorallem als zwei Mädels vor dem Stand auch noch stolz posierten.
Alles in allem war es aber ein tolles Wochenende und wir hatten viel Spaß - für einen Besuch bei Mamo Falafel, Vöner und Co blieb allerdings überhaupt keine Zeit.



Da wir am Samstagmittag drei Stunden Freizeit hatten, reichte die Zeit aber glücklicherweise für einen Besuch bei dem Bruder meines Freundes und dessen Mann. Diese haben uns sooo lecker bekocht, dass ich Euch trotz der Essensvorfälle ein Bild von einem tollen veganen Essen bieten kann.

Kokosmilch-Kartoffelbrei mit Kichererbsen und Zwiebeln in Tomatensoße

Übermorgen mache ich mich geschäftlich auf den Weg nach Berlin und verbringe das Wochenende dann gemeinsam mit meiner Schwester dort. Dieses Mal werde ich aufjedenfall genügend Zeit haben, den ein oder anderen veganen Imbiss zu testen! Ick freu mir!