Dass das V in Bavaria nicht für Veganismus steht, war mir irgendwie schon immer klar - zumindest hatte ich bisher den Eindruck, dass die Fleischeslust dort kulinarisch einfach dazu gehört. Diesen Eindruck habe ich noch immer, aber zumindest im Gasthof Huber unweit von München hat man sich auch gut um mich gekümmert!
Dort war ich letzte Woche auf einem Seminar und war durch die enthaltene Vollpension voll und ganz auf die Kreativität und den guten Willen des Koches angewiesen. Dass er beides bewiesen hat, zeigen die Mahlzeiten, die ich mir schmecken lassen durfte (Fotos gibt es hierzu leider keine):
Tag 1:
Abendessen - Salatteller, Spaghetti mit Gemüse und Rucola, Himbeersorbet
Tag 2:
Mittagessen - Tomatensuppe, Gemüsepfanne mit Kartoffelrösti, Obstsalat
Abendessen - Salatteller, Aubergine in knusprigem Teigmantel mit Tomaten und Salatgarnitur, Obstsalat
Tag 3:
Mittagessen - Feldsalat mit Kartoffeldressing, Reis mit Gemüse
Das Frühstück bestand jeweils aus Obstsalat und Brötchen mit Marmelade - hier wurde nichts Besonderes aufgefahren, was aber vollkommen in Ordnung war.
Fast noch besser als der Aufenthalt im Gasthof Huber war aber die Anreise. Während dem Umsteigen in Mannheim ist mir spontan eingefallen, dass ich ja mal etwas von einem veganen Hot Dog gehört habe, den es dort geben soll. Die viertel Stunde Aufenthalt habe ich also genutzt um genau diesen zu suchen. Also ging ich schnell in die Bahnhofshalle, steuerte den Hot Dog-Stand an und wurde gleich aufgeklärt, dass ich richtig bin. Weil alles ziemlich schnell gehen muss, habe ich garnicht so sehr darauf geachtet, ob die vegane Variante überhaupt angeschrieben war. Vielleicht kann mir das ja einer der Mannheimer Leser sagen?!
Wer hier mitliest weiß, dass ich jede Chance nutze, neue vegane Locations zu testen. So auch bei meinem Umstieg in München. Nachdem mir beim letzten München-Besuch nicht bewusst war, dass es direkt beim Hauptbahnhof im Royal Kebabhaus vegane Dönervarianten zu kaufen gibt, war der Besuch dieses Mal Pflicht. Und er hat sich gelohnt!
Ich habe mich für den klassichen Döner entschieden, für den man aus verschiedenen Soßen wählen kann. Ich hatte eigentlich Kräuter bestellt, habe aber irgendwas anderes bekommen. Lecker war es trotzdem, mir persönlich für eine Dönersoße aber nicht flüssig genug.
Wer möchte kann im Royal Kebabhaus auch direkt ein Kochbuch mit veganen und vegetarischen türkischen Rezepten kaufen.
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Mittwoch, 27. November 2013
Montag, 1. April 2013
Vegan an der Mosel - Die Weinstube in Zeltingen-Rachtig!
Eher unscheinbar mutet das Hotel Nicolay in Zeltingen-Rachtig an der Mosel von außen an; ich möchte fast sagen, dass man es sogar leicht übersehen kann, wenn man nicht weiß, welcher Schatz darin gehütet wird. Der Schatz von dem ich spreche ist das vegane Restaurant Die Weinstube, das seine Gäste seit November 2012 rundum verwöhnt.
Ich habe Die Weinstube vor ein paar Monaten eher zufällig bei Facebook entdeckt und bei der Planung unseres Osterausfluges an die Mosel noch zufälliger wiedergefunden. Zum Glück muss ich sagen - denn wäre ich gestern nicht dort gewesen, hätte ich echt etwas verpasst.
Schon die Atmosphäre in der kleinen Stube lässt keine Wünsche offen - alles ist so schön perfekt und einladend, dass man gerne Stunden verweilen (was mit dem ein oder anderen Glas Wein sicherlich auch nicht abwegig ist) und die komplette Karte rauf und runter bestellen möchte. Wären Magen und finanzielle Möglichkeiten nicht begrenzt stünde auch dieser Idee ganz bestimmt nichts im Wege.
Noch bevor das eigentlich bestellte Essen serviert wurde, gab es auf Kosten des Hauses selbstgebackenes Vollkornbaguette, hausgemachten Zwiebelschmalz und ein Töpfchen Kresse. Vorallem die Idee mit der Kresse fand ich wirklich toll - wo sonst kann man sich in einem Restaurant seine Kresse selbstschneiden. Auch einen Nachschlag an Brot gab es problemlos, sodass auch der kleinste Rest Zwiebelschmelz Verwendung fand.
Kurz danach folgte ein Gruß aus der Küche: Wakame-Algen mit gebratenem Tofu und Rhabarberkompott.
Als Hauptgang wählte ich das Seitanragout, meine Begleitungen jeweils den Räuchertofu mit gebratenem grünen Spargel und Kirschtomaten. Beide Gerichte waren unglaublich lecker und uneingeschränkt empfehlenswert. Mein Seitanragout erinnerte mich stark an Sauerbraten und ich bin mir sehr sicher, dass es auch bei Fleischessern sehr gut angekommen wäre, wenn es denn überhaupt als pflanzliches Fleisch wahrgenommen worden wäre. Auch der Koch, der nach dem Essen persönlich an jeden Tisch kam (Pluspunkt!) um Frohe Ostern zu wünschen und um sich nach der Zufriedenheit aller Gäste zu erkundigen, erzählte, dass die Speisen auch bei Fleischessern sehr gut ankämen. Das glaube ich gerne!
Wenn mich eine Hauptspeise schon so sehr begeistert, möchte ich nur ungern auf ein Dessert verzichten. So sahen es auch mein Freund und seine Mutter, und so bestellten wir kurzerhand noch alle drei Nachtische, die die Karte zu bieten hat. Unsere Bäuche waren bereits zu dem Zeitpunkt schon mehr als gut gefüllt, aber diese Geschmacksexplosionen waren es defintiv wert.
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| Dessertteller Nicolay mit Zitronensorbet, Schokomousse, Bananenkuchen und der besten Vanillesoße EVER! |
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| Bananenkuchen mit Bitterschokolade und Vanillesoße! |
Bis vor kurzem war das Menü übrigens noch vegetarisch/vegan - die neue Karte ist aber nun komplett pflanzlich! Freie Auswahl für alle also!
Übrigens könnt Ihr im Hotel Nicolay auch übernachten und Euch bereits zum Frühstück verwöhnen lassen - dieses kann man nicht nur als Übernachtungsgast in Anspruch nehmen.
Fazit: Wir wurden toll umsorgt und sowohl die Servicekräfte als auch der Koch waren superfreundlich. Die Preise sind zwar eher gehoben, aber dafür bekommt man Spitzenküche für sein Geld und jeder Cent lohnt sich. Bitte bedenkt, ihr seid an der Mosel und umgeben von Reben, also auch wenn Ihr keine Weintrinker seid und ihr Euch nicht auskennt (wie ich!), solltet ihr Euch ein Glas gönnen - das Personal kennt den passenden Wein für Euch, wenn ihr sagt, was ihr Euch geschmacklich vorstellt. Es lohnt sich - in jeder Hinsicht!
Neben leckerem Essen und gutem Wein, gibt es hier auch den ein oder anderen Weinort, der sich erkunden lässt. Wir haben einen Nachmittag in Bernkastel-Kues (ca. 10km von Zeltingen entfernt) verbracht und es war trotz des dürftigen Wetters nicht schwer zu erahnen, wie schön es hier im Sommer sein muss.
Themen:
Die Weinstube,
Fleischersatz,
Mosel,
Restaurants,
Zeltingen
Sonntag, 31. März 2013
Meine Woche in Bildern!
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| ...neue Brotbeläge: Schneekoppe Nuss-Nougat-Creme (lecker!!!) und Wilmersburger Cheddar-Style! |
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| ...das Schlafzimmer in der neuen Wohnung mit wunderbarem Recycling-Nachttisch - Flohmarkt rockt! |
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| ...ausgiebiges Karfreitagsfrühstück mit Tofu-Tomaten-Avocado Caprese! |
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| ...Osterausflug an die Mosel mit schönem Fachwerk... |
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| ...und noch tollerem Essen, das defintiv einen eigenen Post verdient hat! |
Themen:
Frühstück,
Käseersatz,
recycling,
Restaurants,
unterwegs
Samstag, 9. März 2013
Vegan in Stuttgart: Coox & Candy!
Ich muss Euch sagen, die Liste meiner veganen Lieblingslocations ist vor ein paar Wochen um ein Restaurant gewachsen: nämlich um das wunderbare Coox & Candy in Stuttgart. Was bei Facebook so gepostet wurde hatte mir schon mehrere Male das Wasser im Munde zusammen laufen lassen und auch die Berichte von Freunden minderten das Gefühl, ganz schnell dort hin zu müssen nicht im Geringsten. Und dennoch hat es ziemlich lange (vorallem in Bezug auf die relativ kurze Entferung) gedauert, bis ich dieses Vorhaben in die Tat umgesetzt habe. Das Warten hat sich defintiv gelohnt.
Gerade wer (schwäbische) Hausmannskost mag, ist hier richtig aufgehoben: Spätzle soweit das Auge reicht und das beste Schnitzel, das ich jemals gegessen habe - abgesehen davon, dass man kaum einen Unterschied zu einem echten Schnitzel schmeckt, hat dieser Wunderwerk alles übertroffen, was ich in diesem Bereich kannte. Und diese Panade....wow!
Zum Nachtisch warten Desserts und cremige Torten auf, Dienstags lockt der Pizzatag, an dem die reguläre Speisekarte mal Pause macht und ein Veggie-Stammtisch lädt einmal im Monat zum Austausch und Schlemmen vom Buffet ein.
Passend zu der gutbürgerlichen Küche liegt das Coox and Candy direkt am Martkplatz vom dörflichen Stadtteil Bad Canstatt und so fügt sich gefühlsmäßig alles irgendwie zusammen.
Gerade wer (schwäbische) Hausmannskost mag, ist hier richtig aufgehoben: Spätzle soweit das Auge reicht und das beste Schnitzel, das ich jemals gegessen habe - abgesehen davon, dass man kaum einen Unterschied zu einem echten Schnitzel schmeckt, hat dieser Wunderwerk alles übertroffen, was ich in diesem Bereich kannte. Und diese Panade....wow!
Zum Nachtisch warten Desserts und cremige Torten auf, Dienstags lockt der Pizzatag, an dem die reguläre Speisekarte mal Pause macht und ein Veggie-Stammtisch lädt einmal im Monat zum Austausch und Schlemmen vom Buffet ein.
Passend zu der gutbürgerlichen Küche liegt das Coox and Candy direkt am Martkplatz vom dörflichen Stadtteil Bad Canstatt und so fügt sich gefühlsmäßig alles irgendwie zusammen.
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| Das besagte Schnitzel! |
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| Veggie-Hühnchen-Pilzragout |
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| Heiße Schoki |
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| Tiramisu |
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| Schoko-Kirsch-Torte |
Dienstag, 25. September 2012
Das Hirschhorner Kartoffelhaus!
Erinnert Ihr Euch noch an meine Posts über das Kartoffelhaus in Hirschhorn, die ich vor einigen Wochen bei Facebook veröffentlicht habe? Heute möchte ich Euch endlich etwas mehr davon erzählen!
Gemeinsam mit der Familie meines Freundes hatten wir schon länger geplant eine Neckarschifffahrt zu unternehmen und im August war es dann endlich soweit. Weil ich quasi die Organisation übernommen habe, erkundigte ich mich natürlich auch im Vorfeld, wo ich auch was zu essen bekommen konnte. Durch meine Liebe zu Kartoffelgerichten fiel meine Wahl sehr leicht: das erwähnte Kartoffelhaus sollte unser Anlaufpunkt für das Mittagessen werden. Also schrieb ich eine Mail um der ganzen Fragerei vor Ort aus dem Weg zu gehen. Und siehe da, fast im Handumdrehen bekam ich eine total nette Rückmeldung:
Gemeinsam mit der Familie meines Freundes hatten wir schon länger geplant eine Neckarschifffahrt zu unternehmen und im August war es dann endlich soweit. Weil ich quasi die Organisation übernommen habe, erkundigte ich mich natürlich auch im Vorfeld, wo ich auch was zu essen bekommen konnte. Durch meine Liebe zu Kartoffelgerichten fiel meine Wahl sehr leicht: das erwähnte Kartoffelhaus sollte unser Anlaufpunkt für das Mittagessen werden. Also schrieb ich eine Mail um der ganzen Fragerei vor Ort aus dem Weg zu gehen. Und siehe da, fast im Handumdrehen bekam ich eine total nette Rückmeldung:
[...] vielen
Dank für Ihre freundliche E-Mail. In der Regel sind wir nicht auf
Veganer eingestellt, da auch hier die Nachfrage sehr, sehr gering ist.
Dennoch haben wir Ihnen aus unseren Gerichten eine kleine Auswahl
zusammengestellt und hoffen sehr, dass etwas für Sie dabei ist.
Bitte lassen Sie uns wissen, ob Sie Ihre Speise erst vor Ort wählen oder eine Vorauswahl treffen möchten.
Sollten Sie weitere Fragen oder Anregungen haben, freuen wir uns wieder von Ihnen zu hören.
Hier nun unsere Auswahl für Sie:
Vorspeisen
+ Rucola-Salat mit gebackenen Süßkartoffeln
und getrockneten Tomaten
+ Salate der Saison mit Vinaigrette
Hauptspeisen
+ Sellerieschnitzel mit Kartoffelsalat, angemacht mit Essig u. Öl (nicht m. Ei paniert)
+ Ofenkartoffel mit hausgemachter Tomaten-Chili-Salsa
und Salaten der Saison
+ Asiatisches Wok Gemüse in einer Thai-Curry-Sauce
mit einer lila Kartoffelzigarre
Dessert
+ Sorbet-Trilogie mit frischen Früchten garniert
+ Frischer Obstsalat mit einem Himbeer-Paprika-Sorbet
Mit freundlichen Grüßen
Im Restaurant angekommen, bekam ich dann sogar meine eigene Karte! Wiedermal kann ich nur sagen: wunderbar, wenn man sich so willkommen und als vollwertiger Gast fühlen kann.
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| Obstsalat mit Himbeer-Paprika-Sorbet - wo gibts denn sowas? |
Ich finde es klasse, dass es hier, und man darf nicht vergessen, dass man sich hier auf dem Land befindet, nicht nur 0-8-15-Gerichte gibt, sondern die Auswahl wirklich etwas besonderes ist.
Wenn Ihr also auch mal einen Familienausflug im Rhein-Neckar-Delta plant, kann ich Euch eine Schifffahrt im Neckartal mit Aussicht auf tolle Burgen und anschließendem Besuch im Kartoffelhaus unbedingt empfehlen.
Dienstag, 28. August 2012
Vegan in Gdansk - Green Way, Bioway und Fukafe!
Herrjemine, mit dem nächsten Teil meines Urlaubsberichts folgt auch schon der nächste Zungenbrecher. Polnisch ist halt aber auch eine schwere Sprache und das deutsche Pendant ist wiedermal um einiges leichter: Danzig. Wem das nichts sagt: wunderschöne Altstadt, maritime Atmosphäre und mit Westerplatte einer der geschichtsträchtigsten Orte Europas (auf dieser Halbinsel begann der zweite Weltkrieg). Aber auch Bernstein en masse, Günter Grass' Blechtrommel und vorallem leckeres veganes Essen. Und darum soll es ja schließlich hier gehen.
Schon bei der Ankunft merkt man der Stadt an, dass Sie trotz des alten Stadtbildes etwas großstädtischer und morderner ist als die Orte die wir zuvor besucht haben. Und wie es halt so ist, kommt mit dieser Modernität oft auch die Möglichkeit vegan zu essen.
Hierfür hat man in Danzig grob gesagt drei Möglichkeiten: Green Way, Bio Way (beides vegetarische Restaurantketten) und das Fukafe (vegetarisch-veganes Café), welche auch alle von uns getestet wurden.
Unser erster Anlaufpunkt war das Green Way in der Altstadt, wo wir zusammen mit unserem Couchsurfing-Gastgeber Marek gegessen haben. Für ihn war es wohl der erste Berührungspunkt mit veganem Essen und er hat zumindest nichts schlechtes gesagt ;-). Das Green Way hat eine Terrasse, was die Location glücklicherweise etwas gemütlicher macht. Im Innenbereich geht es eher kantinenmäßig und umgemütlich zu, außerdem wird aus Plastikbechern getrunken, was, wie ich finde, garnicht geht - schon garnicht in einem Restaurant, dass sich Green Way nennt. Das Essen selbst war ganz okay, die Auswahl, die mit Bildern an der Wand vorgestellt wurden, war nicht schlecht und vegane Speisen waren entsprechend zu erkennen. Überzeugen konnte es mich aber leider nicht - wenn ich mich im Internet allerdings so umschaue, scheinen die anderen (neueren??) Filialen einen netteren Eindruck zu machen.
Am nächsten Tag besuchten wir das Fukafe - weil Danzig ja nur großstädtisch wirkt, ansonsten aber eher klein ist, mussten wir keine Gewaltmärsche unternehmen um alle Locations zu erreichen (sowieso haben wir in Danzig alles zu Fuß erledigen können und ÖPNV war überhaupt nicht notwendig). Das Fukafe ist ein wunderschönes kleines Café, das quasi auf der Galerie der Galeria Pionova untergebracht ist. Um es zu finden muss man die Augen allerdings sehr gut aufmachen, da es sich hinter einem anderen Gebäude versteckt, wo man es garnicht vermutet und sowieso das Problem mit den polnischen Hausnummern und überhaupt ;-) Als wir dann endlich dort waren gab es nur einen veganen Kuchen - der andere war es leider nicht, obwohl das Fukafe eigentlich ein veganes Café ist. Leider wurde auch hier fast kein Englisch gesprochen, eben weil es dort so persönlich ist hätte ich mich gerne ein wenig unterhalten. Schön und vorallem lecker wars aber trotzdem!
Weil in unseren Mägen noch ganz viel Platz war ging es vom Fukafe aus direkt ein paar Blocks weiter zum Restaurant Bioway. Genau wie im Green Way ist hier Selbstbedienung angesagt und auch hier kann man die Kantinenatmosphäre nicht schön reden - aber die Einrichtung, das Ambiente und die freundlichen Mitarbeiterinnnen und nicht zuletzt das leckere Essen lassen das schnell vergessen.
Die Auswahl an Hauptspeisen ist relativ groß und dank der Bilder kann man auch ohne Polnischkenntnisse verstehen, was es gibt - die veganen Gerichte sind gekennzeichnet.
Zwischen Stettin und Danzig lag übrigens noch ein 4-tägiger Aufenthalt in Łeba, einem ziemlich kleinen Ort an der polnischen Ostseeküste, der hauptsächlich von polnischen Touristen besucht wird - man kann es dort sehr ruhig haben, den Strand und vorallem die riesigen Dünen im Nationalpark genießen (was wir gemacht haben) oder auch ordentlich feiern. Weil es dort kulinarisch NICHTS zu erzählen gibt (ich sage nur Beilagen und Salat), habe ich mich entschlossen dem Ort keinen gesonderten Post zu widmen.
Schon bei der Ankunft merkt man der Stadt an, dass Sie trotz des alten Stadtbildes etwas großstädtischer und morderner ist als die Orte die wir zuvor besucht haben. Und wie es halt so ist, kommt mit dieser Modernität oft auch die Möglichkeit vegan zu essen.
Hierfür hat man in Danzig grob gesagt drei Möglichkeiten: Green Way, Bio Way (beides vegetarische Restaurantketten) und das Fukafe (vegetarisch-veganes Café), welche auch alle von uns getestet wurden.
Unser erster Anlaufpunkt war das Green Way in der Altstadt, wo wir zusammen mit unserem Couchsurfing-Gastgeber Marek gegessen haben. Für ihn war es wohl der erste Berührungspunkt mit veganem Essen und er hat zumindest nichts schlechtes gesagt ;-). Das Green Way hat eine Terrasse, was die Location glücklicherweise etwas gemütlicher macht. Im Innenbereich geht es eher kantinenmäßig und umgemütlich zu, außerdem wird aus Plastikbechern getrunken, was, wie ich finde, garnicht geht - schon garnicht in einem Restaurant, dass sich Green Way nennt. Das Essen selbst war ganz okay, die Auswahl, die mit Bildern an der Wand vorgestellt wurden, war nicht schlecht und vegane Speisen waren entsprechend zu erkennen. Überzeugen konnte es mich aber leider nicht - wenn ich mich im Internet allerdings so umschaue, scheinen die anderen (neueren??) Filialen einen netteren Eindruck zu machen.
Am nächsten Tag besuchten wir das Fukafe - weil Danzig ja nur großstädtisch wirkt, ansonsten aber eher klein ist, mussten wir keine Gewaltmärsche unternehmen um alle Locations zu erreichen (sowieso haben wir in Danzig alles zu Fuß erledigen können und ÖPNV war überhaupt nicht notwendig). Das Fukafe ist ein wunderschönes kleines Café, das quasi auf der Galerie der Galeria Pionova untergebracht ist. Um es zu finden muss man die Augen allerdings sehr gut aufmachen, da es sich hinter einem anderen Gebäude versteckt, wo man es garnicht vermutet und sowieso das Problem mit den polnischen Hausnummern und überhaupt ;-) Als wir dann endlich dort waren gab es nur einen veganen Kuchen - der andere war es leider nicht, obwohl das Fukafe eigentlich ein veganes Café ist. Leider wurde auch hier fast kein Englisch gesprochen, eben weil es dort so persönlich ist hätte ich mich gerne ein wenig unterhalten. Schön und vorallem lecker wars aber trotzdem!
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| Schoko-Erdnuss-Kirsch-Kuchen |
Weil in unseren Mägen noch ganz viel Platz war ging es vom Fukafe aus direkt ein paar Blocks weiter zum Restaurant Bioway. Genau wie im Green Way ist hier Selbstbedienung angesagt und auch hier kann man die Kantinenatmosphäre nicht schön reden - aber die Einrichtung, das Ambiente und die freundlichen Mitarbeiterinnnen und nicht zuletzt das leckere Essen lassen das schnell vergessen.
Die Auswahl an Hauptspeisen ist relativ groß und dank der Bilder kann man auch ohne Polnischkenntnisse verstehen, was es gibt - die veganen Gerichte sind gekennzeichnet.
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| Die Beilagensalate durfte man selbst auswählen. |
Zwischen Stettin und Danzig lag übrigens noch ein 4-tägiger Aufenthalt in Łeba, einem ziemlich kleinen Ort an der polnischen Ostseeküste, der hauptsächlich von polnischen Touristen besucht wird - man kann es dort sehr ruhig haben, den Strand und vorallem die riesigen Dünen im Nationalpark genießen (was wir gemacht haben) oder auch ordentlich feiern. Weil es dort kulinarisch NICHTS zu erzählen gibt (ich sage nur Beilagen und Salat), habe ich mich entschlossen dem Ort keinen gesonderten Post zu widmen.
Montag, 20. August 2012
Vegan in Szczecin - Amar!
Die meisten von Euch fragen sich sicherlich erstmal, was das für ein Zungenbrecher in der Überschrift ist - aber es geht auch einfacher, weil auf Deutsch: Stettin. Das war nämlich unser erster (und auf der Rückreise dann auch letzter) Stopp in Polen. Die Anreise ab Berlin ist für deutsche Verhältnisse mit € 10,- sehr günstig (wenn man auf der Rückreise aber die polnischen Preise kennt kommt es einem allerdings unverschämt teuer vor) und ein gute Möglichkeit um das weitaus günstigere Polen zu erreichen.
Zunächst mal ein paar Worte zu den Verpflegungsmöglichkeiten allgemein. Wer in Polen die Möglichkeit hat einen großen Supermarkt zu besuchen, hat durchaus die Möglichkeit vegane Produkte zu finden. Auch in kleineren Supermärkten gibt es vereinzelt Sojatrockenprodukte (z.B. Sojabigsteaks in 3er-Packungen, was ich schon ganz praktisch finde). Sicherlich gibts es auch ein paar weitere pflanzliche Produkte - weil die polnische Sprache aber so gut wie überhaupt nicht von einer mir bekannten Sprache abzuleiten ist, konnte ich die Inhaltsstoffe leider so gut wie überhaupt nicht ableiten.
In Restaurants hingegen war es in etwa wie bei uns - weil die polnische Küche ziemlich fleischlastig ist, kann man sich auf dem Land mit Beilagen wie Gemüse, Salat unmd Pommes über Wasser halten, in größeren Städten (als Vergleichswert kann ich allerdings nur Danzig anbieten) gibt es aber auch vegetarische oder sogar vegane Restaurants oder Cafés.
Abgesehen von der Sprachbarriere (vielerorts wurde weder Englisch noch Deutsch gesprochen) muss man mit etwas Vorbereitung also keinenfalls verhungern. Wenn man sich davon noch etwas Überlebensproviant in Form von Aufstrichen und Spacebars einpackt (das ich blöderweise in Deutschland habe liegen lassen) kann man fast nur gewinnen.
In Stettin haben wir das Restaurant Amar besucht, das nicht weit von der Innenstadt entfernt ist und sich gut mit einem Besuch im Einkaufszentrum Galeria Kaskada verbinden lässt - das Ambiente ist sehr einladend und man sitzt an Tischen im Kolonialstil, die ich sehr gerne mag. Das Menü wurde an einer großen Pinnwand präsentiert und war daher ein wenig übersichtlich - die Auswahl hingegen aber sehr groß. Weil wir auf dieser Karte natürlich fast nur Bahnhof verstanden haben, haben wir nach einer englischen Karte gefragt. Die wurde uns dann auch auf einem lieblosen DIN A4-Zettel ausgehändigt - aber wenn wir es von der positiven Seite sehen (wie ich es eigentlich immer mache) ist das ja auch besser als nichts. Also haben auch wir etwas gefunden und bestellt.
Für meinen Freund waren das panierte Seitanschnitzelchen - hätte ich nicht nochmal mit Händen und Füßen nachgefragt hätte er diese ohne Beilage serviert bekommen. Aufgrund der Übersetzung ging das aus dieser Karte nicht unbedingt sehr gut hervor, hingewiesen wurden wir darauf bei der Bestellung aber auch nicht. Nach meiner Nachfrage gabs dann also noch Pommes aus Kartoffeln, Süßkartoffeln und Karotten dazu.
Auf meinem Teller landete ein sehr leckeres Seitangulasch. Beide Portionen waren für einen Snack in Ordnung, aber nicht ausreichend um den großen Hunger zu stillen.
Die Freundlichkeit des Personals ließ leider auch sehr zu wünschen übrig - zum einen der fehlende Hinweis bezüglich der Beilage, zum anderen hatte man das Gefühl, dass sich keiner bemühen wollte die Sprachbarriere mit einem zufriedenen Ergebnis zu überwinden; ganz nebenbei wurden z.B. die schweren Stühle sehr ruppig und mit viel Krach an die Tische zurückgeschoben, was das schöne Ambiente leider um einiges umgemütlicher gemacht hat und die Motivation der Mitarbeiter für mich sehr gut widerspiegelt. Alles in allem aber durchaus empfehlenswert.
Die zweite Möglichkeit in Stettin vegan zu essen ist das Green Way, eine polnische Kette vegetarischer Restaurants - dieses haben wir in Danzig besucht und weil das weder vom Essen noch vom Ambiente (Kantinenflair!) sooo berauschend war, haben wir dort in Stettin nicht auch noch vorbeigeschaut. Gäbe es also eine wirkliche Alternative, würde ich diese wählen, unter den gegebenen Umständen bliebe das Amar mein Anlaufpunkt in Stettin.
Abgesehen von diesen Spezialrestaurants wird man essenstechnisch aber sicherlich auch in dem erwähnten Einkaufszentrum fündig. Wie es im Ausland in den Malls so üblich und in Deutschland noch viel zu wenig verbreitet ist, gibt es dort einen großen Foodcourt. Für alle denen der Begriff nichts sagt - dort gibt es etliche Restaurants, an denen man sich sein Essen selbst holt, sitzen kann man aber an einem der zentralen Tische. So entfällt also das lästige Entscheiden wo gegessen wird, sollte man mit mehreren Personen unterwegs sein.
Zunächst mal ein paar Worte zu den Verpflegungsmöglichkeiten allgemein. Wer in Polen die Möglichkeit hat einen großen Supermarkt zu besuchen, hat durchaus die Möglichkeit vegane Produkte zu finden. Auch in kleineren Supermärkten gibt es vereinzelt Sojatrockenprodukte (z.B. Sojabigsteaks in 3er-Packungen, was ich schon ganz praktisch finde). Sicherlich gibts es auch ein paar weitere pflanzliche Produkte - weil die polnische Sprache aber so gut wie überhaupt nicht von einer mir bekannten Sprache abzuleiten ist, konnte ich die Inhaltsstoffe leider so gut wie überhaupt nicht ableiten.
In Restaurants hingegen war es in etwa wie bei uns - weil die polnische Küche ziemlich fleischlastig ist, kann man sich auf dem Land mit Beilagen wie Gemüse, Salat unmd Pommes über Wasser halten, in größeren Städten (als Vergleichswert kann ich allerdings nur Danzig anbieten) gibt es aber auch vegetarische oder sogar vegane Restaurants oder Cafés.
Abgesehen von der Sprachbarriere (vielerorts wurde weder Englisch noch Deutsch gesprochen) muss man mit etwas Vorbereitung also keinenfalls verhungern. Wenn man sich davon noch etwas Überlebensproviant in Form von Aufstrichen und Spacebars einpackt (das ich blöderweise in Deutschland habe liegen lassen) kann man fast nur gewinnen.
In Stettin haben wir das Restaurant Amar besucht, das nicht weit von der Innenstadt entfernt ist und sich gut mit einem Besuch im Einkaufszentrum Galeria Kaskada verbinden lässt - das Ambiente ist sehr einladend und man sitzt an Tischen im Kolonialstil, die ich sehr gerne mag. Das Menü wurde an einer großen Pinnwand präsentiert und war daher ein wenig übersichtlich - die Auswahl hingegen aber sehr groß. Weil wir auf dieser Karte natürlich fast nur Bahnhof verstanden haben, haben wir nach einer englischen Karte gefragt. Die wurde uns dann auch auf einem lieblosen DIN A4-Zettel ausgehändigt - aber wenn wir es von der positiven Seite sehen (wie ich es eigentlich immer mache) ist das ja auch besser als nichts. Also haben auch wir etwas gefunden und bestellt.
Für meinen Freund waren das panierte Seitanschnitzelchen - hätte ich nicht nochmal mit Händen und Füßen nachgefragt hätte er diese ohne Beilage serviert bekommen. Aufgrund der Übersetzung ging das aus dieser Karte nicht unbedingt sehr gut hervor, hingewiesen wurden wir darauf bei der Bestellung aber auch nicht. Nach meiner Nachfrage gabs dann also noch Pommes aus Kartoffeln, Süßkartoffeln und Karotten dazu.
Auf meinem Teller landete ein sehr leckeres Seitangulasch. Beide Portionen waren für einen Snack in Ordnung, aber nicht ausreichend um den großen Hunger zu stillen.
Die Freundlichkeit des Personals ließ leider auch sehr zu wünschen übrig - zum einen der fehlende Hinweis bezüglich der Beilage, zum anderen hatte man das Gefühl, dass sich keiner bemühen wollte die Sprachbarriere mit einem zufriedenen Ergebnis zu überwinden; ganz nebenbei wurden z.B. die schweren Stühle sehr ruppig und mit viel Krach an die Tische zurückgeschoben, was das schöne Ambiente leider um einiges umgemütlicher gemacht hat und die Motivation der Mitarbeiter für mich sehr gut widerspiegelt. Alles in allem aber durchaus empfehlenswert.
Die zweite Möglichkeit in Stettin vegan zu essen ist das Green Way, eine polnische Kette vegetarischer Restaurants - dieses haben wir in Danzig besucht und weil das weder vom Essen noch vom Ambiente (Kantinenflair!) sooo berauschend war, haben wir dort in Stettin nicht auch noch vorbeigeschaut. Gäbe es also eine wirkliche Alternative, würde ich diese wählen, unter den gegebenen Umständen bliebe das Amar mein Anlaufpunkt in Stettin.
Abgesehen von diesen Spezialrestaurants wird man essenstechnisch aber sicherlich auch in dem erwähnten Einkaufszentrum fündig. Wie es im Ausland in den Malls so üblich und in Deutschland noch viel zu wenig verbreitet ist, gibt es dort einen großen Foodcourt. Für alle denen der Begriff nichts sagt - dort gibt es etliche Restaurants, an denen man sich sein Essen selbst holt, sitzen kann man aber an einem der zentralen Tische. So entfällt also das lästige Entscheiden wo gegessen wird, sollte man mit mehreren Personen unterwegs sein.
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| Seitanschnitzelchen |
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| Seitangulasch |
Themen:
Amar,
Fleischersatz,
Reisen,
Restaurants,
Stettin
Montag, 13. August 2012
Urlaubsfreuden: Vegan in Berlin - Kopps, Rootz, Goodies und Vöner!
Zunächst muss ich etwas loswerden: es tut wahnsinnig gut nach viel zu langer Zeit (3 Jahre!) den Rucksack auf den Rücken zu schnallen und loszuziehen! Zwar war unser Trip aufgrund der Kürze ziemlich durchgeplant und nicht der typische Backpacker-ich-bleibe-dort-wo-es-mir-gerade-gefällt-Trip, aber auch das hat meiner ständigen Reiselust (mein Name kommt ja nicht von ungefähr) so unendlich gut getan.
Der erste Stopp unserer Reise war eine der tollsten Städte der Welt: Berlin. So schön, dort den Bruder meines Freundes und dessen Mann zu sehen, so schön die tolle Atmosphäre auf mich wirken lassen zu können und natürlich so schön, noch mehr vegane Locations zu testen. Und es war guuut!
Worauf ich mich ganz besonders gefreut habe, war das Kopps (Mitte). Glücklicherweise waren wir entgegen der Tagesplanung schon zum Mittagstisch dort, denn so konnten wir doch noch etwas Geld der ohnehin schon knappen Urlaubskasse sparen. Die Preise und die Größe der Portionen erinnern stark ein Gourmetrestaurant, das ist aber auch gut so, denn Vielfalt belebt ja bekanntlich und umso spannender wird es in der veganen Restaurantlandschaft. Außerdem spricht es so ja auch ein Klientel an, dass die typischen alternativen Fast Food Restaurants wohl eher nicht aufsuchen würde. Also alles top! Übrigens auch das Essen, die Atmosphäre, die Freundlichkeit der Mitarbeiter und und und!
Doch nicht nur das Kopps konnte mit veganen Leckereien begeistern. Wer auf Fast Food steht (seit ich vegan lebe habe ich wohl mehr Burger gegessen als in den 24 Jahren zuvor) sollte sich das Rootz (Kreuzberg) auf keinen Fall entgehen lassen. Die Pommes waren so gut und wenn ich das sage, dann muss es so sein, denn Pommes sind eine meiner Leibspeisen und ich kenne mich daher auf dem Gebiet echt aus ;-)
Weil wir unter der Woche in der Hauptstadt waren, war das vegane Brunch-Angebot eigentlich nicht vorhanden (oder hab ich was übersehen?), daher haben wir ein Frühstück im Goodies (Friedrichshain) genossen. Wie im Rootz ist auch hier nicht alles vegan, aber die veganen Optionen sind ausreichend gekennzeichnet. Im Goodies war so viel los, sodass wir uns ziemlich schnell entscheiden mussten, das Angebot war riesig, in Kombination mit der großen Menütafel etwas unübersichtlich und ich daher ziemlich erschlagen. Dafür waren die Preise nicht ganz so hoch, wie ich nach einigen Bewertungen schon stark befürchtet hatte. Alles in Allem war ich auch von diesem Besuch mehr als begeistert. Kleinigkeiten wie recyclete Servietten machen mir die Location noch etwas sympathischer (mal abgesehen von dem Salat, der abgepackt in Plastikfolie ins Restaurant getragen wurde...).
Am letzten Urlaubstag hatten wir auch nochmal ein paar Stunden Aufenthalt - Zeit genug um meinem Freund das Vöner (Friedrichshain) zu zeigen. Meine Augen waren mal wieder um einiges größer als alles andere und so habe ich tatsächlich einen Wagenburger und eine Portion Pommes bestellt. Geschafft hab ich das alles natürlich nicht, aber es war wie immer sehr lecker.
Wenn ich so in den Urlaubserinnerungen schwelge, werde ich auf die Berliner ganz schön neidisch - so viel tolle Auswahl an veganen Restaurants und so viel leckeres Essen; das vermisse ich hier doch ganz schön. Andererseits wär ich dann sicherlich pleite und würde einige Kilos mehr auf den Hüften haben. So bleibt Berlin immerhin was besonderes!
Der erste Stopp unserer Reise war eine der tollsten Städte der Welt: Berlin. So schön, dort den Bruder meines Freundes und dessen Mann zu sehen, so schön die tolle Atmosphäre auf mich wirken lassen zu können und natürlich so schön, noch mehr vegane Locations zu testen. Und es war guuut!
Worauf ich mich ganz besonders gefreut habe, war das Kopps (Mitte). Glücklicherweise waren wir entgegen der Tagesplanung schon zum Mittagstisch dort, denn so konnten wir doch noch etwas Geld der ohnehin schon knappen Urlaubskasse sparen. Die Preise und die Größe der Portionen erinnern stark ein Gourmetrestaurant, das ist aber auch gut so, denn Vielfalt belebt ja bekanntlich und umso spannender wird es in der veganen Restaurantlandschaft. Außerdem spricht es so ja auch ein Klientel an, dass die typischen alternativen Fast Food Restaurants wohl eher nicht aufsuchen würde. Also alles top! Übrigens auch das Essen, die Atmosphäre, die Freundlichkeit der Mitarbeiter und und und!
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| Rote-Beete-Suppe als Vorspeise |
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| Eiersalat mit Brot auf Kosten des Hauses! |
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| Alt-Berliner Schmorgurken mit Bouletten und Kartoffelschnee. |
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| Sojaroulade mit Blaukraut und Kartoffeln. |
Doch nicht nur das Kopps konnte mit veganen Leckereien begeistern. Wer auf Fast Food steht (seit ich vegan lebe habe ich wohl mehr Burger gegessen als in den 24 Jahren zuvor) sollte sich das Rootz (Kreuzberg) auf keinen Fall entgehen lassen. Die Pommes waren so gut und wenn ich das sage, dann muss es so sein, denn Pommes sind eine meiner Leibspeisen und ich kenne mich daher auf dem Gebiet echt aus ;-)
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| Rootz-Burger (im Hintergrund), Chick-Feel-Ä Burger (rechts) und hausgemachte Pommes. |
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| Trotz vollem Bauch konnte ich auf diesen Schokokuchen nicht verzichten. Hättet Ihr widerstehen können? |
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| Bagel mit Tofu, Wassermelone und viel mehr. |
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| Ciabatta mit Tempeh, Süßkartoffel-Irgendwas und ebenfalls viel mehr! Defintiv einer meiner Urlaubs-Favoriten. |
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| Cooles Etikett, noch coolers Getränk! |
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| Sehr gehaltvoller Wagenburger! |
Wenn ich so in den Urlaubserinnerungen schwelge, werde ich auf die Berliner ganz schön neidisch - so viel tolle Auswahl an veganen Restaurants und so viel leckeres Essen; das vermisse ich hier doch ganz schön. Andererseits wär ich dann sicherlich pleite und würde einige Kilos mehr auf den Hüften haben. So bleibt Berlin immerhin was besonderes!
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