Mittwoch, 15. Februar 2012

Das Leben ist schön!

Seit dem Wochenende gab es einige Momente, in denen ich mich über kleine Dinge sehr gefreut habe. Angefangen hat das mit der Geburtstagsfeier einer Freundin. Obwohl ich mir fast hunderprozentig sicher war, dass bei den Vorbereitungen an mich gedacht wird, habe ich vorsichtshalber vorab nachgefragt, ob ich was mitbringen soll. Dem war natürlich nicht und so war viel das angeboten wurde, vegan. Was richtig süß dabei war: meine Freundin hatte alle vegane Speisen mit ein paar Blättchen Petersilie gekennzeichnet. Da ich nur mein Handy zur Verfügung hatte, war der Freund der Gastgeberin (Fotodesign Haeringer) so freundlich das leckere Essen zu dokumentieren.

Rohkost, Blätterteigschnecken mit Paprikafüllung, Falafel, Hummus, Ajvar, Avocado-Dip
Besonders die Blätterteigschnecken haben es mir angetan - diese waren wohl nur mit dem Paprikaaufstrich von Alnatura gefühlt und sollten daher einfach nachzumachen sein.
Nach dem schönen Abend mit ganz lieben Mädels und einem Hahn im Korb ging es weiter zu meinen Eltern, wo ich die Nacht verbrachte. Aus Gewohnheit führt mich dort der erste Weg immer zum Kühlschrank und erstaunlicherweise fand ich dort eine komplette Schublade voller Alpro Soya-Produkte. Und die wurden da nicht für mich aufbewahrt - ganz im Gegenteil, meine Eltern und meine Schwester haben inzwischen alle Joghurtprodukte durch Sojaprodukte ersetzt. Meine Schwester isst inzwischen sogar fast keine Fleischprodukte mehr. Mich freut das natürlich sehr.
Und weil alle guten Dinge drei sind, gab es heute das nächste und vorallem größte Glücksgefühl. Wie ich bereits bei facebook berichtet habe, habe ich letzte Woche meinen ersten Deal in der Veganen Tauschbörse klar gemacht und heute habe ich dann mein erstes Päckchen bekommen. Ich hätte Luftsprünge machen können, so sehr habe ich mich gefreut, als ich nach Hause kam. Und die Freude steigerte sich sogar noch, als ich den wunderbaren Inhalt gesehen habe.


Und diese wunderbaren Dinge waren enthalten:
- Rucola-Kürbiskern-Pesto
- Paprika-Aufstrich
- Lebensvurst
- Sojamedaillons
- Kokospralinen
- Oatmehl-Cookies
- Vanille-Badesalz

Neben diesen schönen Momenten gab es in den letzten Tagen außerdem viele wunderbare Momente mit meinem Freund und meiner Familie. ♥ Zwischendurch gab es allerdings auch ein paar Augenblicke, an denen es mir aus diversen Gründen nicht ganz so gut ging, doch da war immer jemand oder etwas, dass mich wieder aufmunterte. Einfach immer an eine ganz wichtige Sache denken: Das Leben ist schön! Uns zwar so richtig! ♥

Sonntag, 12. Februar 2012

Effulgence Waves!

Nachdem ich nun bereits seit einem Jahr und 3 Monaten in Heidelberg lebe, habe ich heute zum ersten Mal das vegetarische Restaurant Effulgence Waves besucht. Neben seinen vegetarischen Gerichten bietet das Waves, wie es oft genannt wird, auch eine Menge vegane Speisen an, die deutlich gekennzeichnet sind. Die oftmals nervige Fragerei entfällt hier also fast ganz. Grundsätzlich ist die Auswahl auf der Karte nicht riesig, aber defintiv ausreichend. Früher fand ich es immer toll, wenn die Speisekarte möglichst lang ist; heute freue ich mich darüber, wenn ich mich nicht zwischen vielen Dingen entscheiden muss. So wird die Reizüberflutung möglichst gering gehalten und die Entscheidung fällt um einiges leichter. Außerdem ist es fast immer so, dass die Dinge dann auch wirklich gut schmecken und keine halben Sachen sind, wie beispielsweise in Restaurants, wo die Karte offenbar eine Reise durch alle Küchen der Welt darstellen soll.
Im Waves hat man die Möglichkeit eines der fertigen Gerichte - grob gesagt Salate, Burritos, Tortillas - zu wählen, oder die Bestellung aus den Veggie-Hits selbst zusammenzustellen. Darüber hinaus gibt es noch eine Wochenkarte, die täglich zwei weitere Auswahlmöglichkeiten schafft, wovon eine immer vegan ist.
Das heutige vegane Tagesgericht war der Multi-Kulti-Veggiteller, für den sich mein Freund entschieden hat.

Multi-Kulti: Falafel, Gemüse, Hummus, gefüllte Weinblätter, Naturreise und "Waves"-Haussalat

Meine Entscheidung fiel auf den Burrito Vegano und einen "Waves"-Haussalat.

Burrito Vegano mit "Waves"-Haussalat
Da man im Waves u.a. auch Pralinen kaufen kann, habe ich von meiner Schwiegermama in spe noch Kokos- und Schokopralinen bekommen. Die Schokokugeln schmecken sehr fruchtig und sind nicht so mein Fall, die Kokospralinen sind dafür umso besser und erinnern ein klein wenig an die Füllung von Raffaello. Der Hersteller Govinda bietet noch einiges mehr an.

Schoko-Premium Schokokugeln und Paradiso-Konfekt
Das Essen im Waves war wirklich sehr lecker, die Portionen ordentlich und die Preise auch super. Das Einzige was ich zu bemängeln hätte wäre der Flair. Die Möbel sehen schon etwas älter und kalt aus, aber das Ambiente ist durch die nette Art des Personals trotzdem ein schönes. Wir werden in Zukunft sicher öfter dort sein.

Donnerstag, 9. Februar 2012

Tobi, Du bist raus!

Tobi - so wird Topinambur bei mir zu Hause genannt. Zwar ist damit eigentlich der Schnaps gemeint, der daraus gebrannt wird, aber da ich finde, dass das heutige Abendessen geschmacklich nicht sehr weit von dem Schnaps entfernt war, kann man den Ausdruck sicherlich gleichwertig verwenden.
Die Tobinamburknollen waren Teil unserer Biokiste von letzter Woche - ich finde es ja immer richtig gut, wenn irgendwas geliefert wird, was ich noch nicht kenne. So probiert man manche Dinge aus, an die man sich sonst vielleicht nicht rantraut oder die man doch lieber nicht kauft, weil man viel zu oft doch zu den gewohnten Nahrungsmitteln greift.
Heute hatte also die Stunde der Tobi-Knollen geschlagen und sie wanderten in Form von Pommes in den Backofen. Dazu gab es einen Chinakohlsalat und der beste Dip, den man zu Pommes essen kann: Ketchup vermischt mit Majo - eifrei versteht sich. Topinambur hat einen sehr süßlichen Geschmack und der bekommt mir irgendwie nicht so. Wie schon erwähnt: weit entfernt vom Geschmack des Schnapes war er echt nicht. Sicherlich war das auch der Grund, warum er sich mit meinen Geschmacksnerven nicht sonderlich gut vertragen hat. Solltest Du also mal zu viel von der flüssigen und alkoholhaltigen Knolle getrunken haben, rate ich Dir von einem Verzehr dringenst ab. Ich kam mir jedenfalls vor, als ob es Obstler zum Abendessen gab und mich wundert es irgendwie, dass ich den heutigen Post nicht betrunken verfasse. Daher muss ich leider sagen: Tobi, Du bist raus!

...man missachte den etwas unschönen rot-weiß-Fleck im Hintergrund

Mittwoch, 8. Februar 2012

Letzten Mittwoch im Max Pett...

...habe ich mirs so richtig schmecken lassen. Mit zwei Arbeitskolleginnen war ich donnerstags geschäftlich in München und glücklicherweise sind wir schon am Mittwoch angereist, sodass ich endlich mal das viel gelobte Max Pett testen konnte. Meine beiden Kolleginnen sind ebenfalls mitgekommen und wenn ich das richtig interpretiere hat es ihnen genauso gut geschmeckt wie mir.
Im Max Pett konnten wir nur noch Plätze an dem Tisch einer großen Gruppe ergattern. Da ich für gutes Essen aber einiges in Kauf nehme, war mir das reichlich egal und so konnte ich meine Trüffelravioli mit Chicorée, Feige und Kirschtomaten in feiner Sauce dennoch genießen. Mein Hunger, und vorallem meine Augen, waren so groß, dass ich ganz vergessen habe ein Foto zu machen. Den Nachtisch hingegen habe ich festgehalten und ich kann nur sagen, dass alles sooo super geschmeckt hat. Der Besuch im Max Pett war übrigens mein erster Besuch in einem vollkommen veganen Restaurant und es macht unglaublich viel Spaß einfach bestellen zu können, auf was man Lust hat. Abgesehen vom Essen war das Ambiente dort sehr schön - die Einrichtung hat mir sehr gut gefallen (wie schonmal erwähnt kommt es mir sehr oft auf das Erscheinungsbild an, erst Recht in einem Restaurant), das stark gemischte Publikum kam mir auch sehr angenehm vor und alle Speisen, die ich erblicken konnte, sahen sehr, sehr lecker aus. Auch auf die Gefahr hin, dass ich mich wiederhole: Das Auge isst halt mit!

Peters Schokoladenmousse mit Mangosauce