Mittwoch, 18. Januar 2012

Vöner macht schöner!

Und das ist nur ein Argument, das für ihn spricht! Außerdem schmeckt er viel besser als dieser altmodische Döner, den es an jeder Straßenecke zu kaufen gibt. Den veganen Döner hingegen kann ich hier im Umkreis allerhöchstens in meiner Küche kriegen und damit bleibt er was Besonderes. Zumindest bis die vegane Revolution auch jede kleinste Stadt in Deutschland erreicht hat. Bei einer solchen Zukunftsvorstellung geht mir wirklich das Herz auf und ich fange an verrückte Ideen zu entwickeln. Zum Beispiel auf dem Weg zur Arbeit - wenn ich so in der Bahn sitze und eines dieser tollen Bücher über Veganismus und Co lese, halte ich es oft so, dass mein Gegenüber den Titel sehen kann. Der Idealist in mir hofft dabei, meine Mitmenschen für dieses Thema zu sensibilisieren. Wenn ich dann die Geschichte dann weiter spinne, beginnen die Menschen sich Gedanken zu machen, sich zu informieren und ihren Fleischkonsum zu reduzieren. Bestenfalls werden sie ihre Ernährung natürlich komplett veganisieren, aber das ist vielleicht zu weit gesponnen.
Heute hatte ich so eine positive Erfahrung, die mir zeigte, dass meine Euphorie wiedermal jemanden angesteckt hat und meine idealistischen Vorstellung vielleicht garnicht sooo unrealistisch sind. Der Grund dafür war dieser Pinnwandeintrag auf meiner Facebook-Seite:  
Vielen Dank, dass du immer wieder deinen veganen Werdegang hier dokumentierst, du hast mir geholfen seit 2 Monaten keine Lust mehr auf Fleisch zu haben! ♥
Zuerst hatte ich das Gefühl, dass dieser Satz ironisch und fast etwas vorwurfsvoll gemeint ist, doch das Herz hat mir dann gezeigt, dass das Danke ehrlich gemeint ist. Das hat mich so sehr gefreut!
Doch nun zurück zu diesem verdammt leckeren Vöner! Außenrum eines der Dönerbrötchen, die ich gestern zufällig bei Edeka entdeckt hatte und mich spontan zu diesem Abendessen animiert haben, innen kross gebratenens Sojageschnetzeltes, Salat, Tomate, Zwiebel und eine Soße nach Attila Hildmann. Die fünf Brötchen waren nach diesem Essen komplett verputzt und wir waren pappsatt und glücklich.

Kommentare:

  1. Wie kann das sein, dass ich deinen wundervollen Blog eben erst entdeckt habe?
    Gerne würde ich ihn von vorne bis hinten durchlesen, doch leider haben mir bereits die wenigen Fotos von deinen Gerichten ein solches Magenknurren bereitet, dass ich fix in die Küche muss. :-)

    Liebe Grüße
    J.

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