Montag, 5. Dezember 2011

Das Pommes-Desaster

Eigentlich könnte die Überschrift auch Das Weihnachtsmarkt-Desaster lauten. Denn Weihnachtsmärkte sind für Veganer irgendwie totes Land - und das kann man gerne wörtlich nehmen. So kam es, dass ich innerhalb der letzten acht Tage tatsächlich vier Portionen Pommes gegessen habe. Was hätte ich für eine realistische Wahl gehabt? Waffeln und Süßkram aller Art enthalten hunderprozentig bis ziemlich wahrscheinlich Eier, Milch und/oder tierische Fette, heiße Schokolade kommt ohne Milch nicht aus (zumindest nicht, wenn sie von der breiten Masse getrunken werden soll), Bratwurst und Co sind sowieso raus und der Wein im Glühwein wurde mit hoher Wahrscheinlichkeit mit Gelatine geklärt. Gut, ich hätte auf Tee zurückgreifen können - ziemlich blöd, dass ich gerne Tee trinken würde (er riecht einfach so gut),  ich dem Wasser mit Geschmack aber einfach nichts abgewinnen kann. Da bleibt eben nur ne Portion Pommes - serviert mit ner ganz großen Portion Hoffnung, dass es keine tierischen Fette in die Friteuse geschafft haben.
Eine Portion habe ich übrigens bei McDonalds gegessen - ob man so ein Unternehmen unterstützen sollte, sei jetzt mal dahin gestellt. Wir waren abends auf einer Veranstaltung in der Stadt, mussten eine halbe Stunde auf die nächste Bahn warten und ich hatte Hunger. Auf der Zutatenliste hat sich mir dann ein Mysterium eröffnet. In den Pommes soll nämlich glutenhaltiges Getreide enthalten sein, zumindest wenn gleichzeitig andere Kartoffelprodukte angeboten werden. Kann mir das mal einier erklären?


Um solch hohe Pommeskonzentrationen zu vermeiden brauche ich einfach irgendeinen Snack, den ich immer problemlos mitnehmen kann und der im Notfall satt macht. Achja er sollte mich nicht dazu verleiten, dauernd zu naschen, denn sonst ist er im Notfall nicht mehr existent! Habt Ihr vielleicht einen Tipp für mich?

Gottseidank hat er Advent aber auch einige schöne Dinge zu bieten! Nämlich das Warten auf Weihnachten - das macht mit einem Adventskalender besonders viel Spaß. Deshalb gab es für mich einen mit Schokolade und einen Benefiz-Adventskalender. Den gibt es zu Hause oder besser gesagt, dort wo meine Familie wohnt, vom Lions Club. Jeden Tag werden mehrere Preise verlost, die von regionalen Unternehmen gespendet wurden (Gutscheine etc.) und die Verkaufseinnahmen (ein Kalender kostet € 5,-) kommen sozialen, ebenfalls regionalen, Projekten zu Gute. Mehr Infos gibt es unter www.adventskalender-hohenbaden.de.

Mein heißersehntes Päckchen aus dem Peta Store

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