Mittwoch, 27. November 2013

Vegan in Bayern: Gasthof Huber in Ebersberg!

Dass das V in Bavaria nicht für Veganismus steht, war mir irgendwie schon immer klar - zumindest hatte ich bisher den Eindruck, dass die Fleischeslust dort kulinarisch einfach dazu gehört. Diesen Eindruck habe ich noch immer, aber zumindest im Gasthof Huber unweit von München hat man sich auch gut um mich gekümmert!
Dort war ich letzte Woche auf einem Seminar und war durch die enthaltene Vollpension voll und ganz auf die Kreativität und den guten Willen des Koches angewiesen. Dass er beides bewiesen hat, zeigen die Mahlzeiten, die ich mir schmecken lassen durfte (Fotos gibt es hierzu leider keine):

Tag 1:
Abendessen - Salatteller, Spaghetti mit Gemüse und Rucola, Himbeersorbet

Tag 2:
Mittagessen - Tomatensuppe, Gemüsepfanne mit Kartoffelrösti, Obstsalat
Abendessen - Salatteller, Aubergine in knusprigem Teigmantel mit Tomaten und Salatgarnitur, Obstsalat

Tag 3:
Mittagessen - Feldsalat mit Kartoffeldressing, Reis mit Gemüse

Das Frühstück bestand jeweils aus Obstsalat und Brötchen mit Marmelade - hier wurde nichts Besonderes aufgefahren, was aber vollkommen in Ordnung war.


Fast noch besser als der Aufenthalt im Gasthof Huber war aber die Anreise. Während dem Umsteigen in Mannheim ist mir spontan eingefallen, dass ich ja mal etwas von einem veganen Hot Dog gehört habe, den es dort geben soll. Die viertel Stunde Aufenthalt habe ich also genutzt um genau diesen zu suchen. Also ging ich schnell in die Bahnhofshalle, steuerte den Hot Dog-Stand an und wurde gleich aufgeklärt, dass ich richtig bin. Weil alles ziemlich schnell gehen muss, habe ich garnicht so sehr darauf geachtet, ob die vegane Variante überhaupt angeschrieben war. Vielleicht kann mir das ja einer der Mannheimer Leser sagen?!


Wer hier mitliest weiß, dass ich jede Chance nutze, neue vegane Locations zu testen. So auch bei meinem Umstieg in München. Nachdem mir beim letzten München-Besuch nicht bewusst war, dass es direkt beim Hauptbahnhof im Royal Kebabhaus vegane Dönervarianten zu kaufen gibt, war der Besuch dieses Mal Pflicht. Und er hat sich gelohnt!
Ich habe mich für den klassichen Döner entschieden, für den man aus verschiedenen Soßen wählen kann. Ich hatte eigentlich Kräuter bestellt, habe aber irgendwas anderes bekommen. Lecker war es trotzdem, mir persönlich für eine Dönersoße aber nicht flüssig genug.


Wer möchte kann im Royal Kebabhaus auch direkt ein Kochbuch mit veganen und vegetarischen türkischen Rezepten kaufen.

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